Samstag, 31. Dezember 2011

Einen fröhlichen und gesunden Rutsch ins Jahr 2012

Die letzten Stunden des Jahres 2011 sind angebrochen und im Gegensatz zum vergangenen Jahr war ich heute faul und habe nur im Auto, nicht jedoch auf dem Rad gesessen. Trotzdem möchte ich es auch in diesem Jahr nicht versäumen fröhliche Grüße und gute Wünsche an alle Mitglieder, Sportfreunde, helfende Hände, Förderer und Gönner sowie deren Familien rauszuschicken. Wir wünschen euch allen einen fröhlichen Jahreswechsel und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2012. Für die Radsportler unter uns gibt es noch den obligatorischen Wunsch der "unfallfreien Fahrt" oben drauf. Also, lasst es ordentlich krachen und genießt die leckeren Getränke heute, denn ihr wisst ja, ab Morgen ist es für ein ganzes Jahr vorbei mit den Prozenten...

In diesem Sinne, bis hoffentlich bald wieder auf der Straße und viele Erfolge für unseren neu gegründeten Verein RSV Eberswalde in 2012.

LG Michaela

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Sonntag, 23. Oktober 2011

Einladung zur Jahreshauptversammlung

Auch wenn viele von euch noch im "Winterschlaf" stecken oder nennen wir es lieber in der wohlverdienten Saisonpause die Beine baumeln lassen, steht der erste wichtige Termin für die Saison 2012 an. Die Jahreshauptversammlung wirft ihre Schatten voraus und diese kommen hoffentlich auch in all den Winkeln an, wo sich unsere Mitglieder verstecken. D.h. Berlin, Schwedt, Bad Freienwalde, Wriezen, um nur einige Orte neben unserer Heimat Eberswalde zu nennen.

Wie immer ist dieser Termin eine Pflichtveranstaltung für alle Mitglieder und die, die es werden wollen. Also kreuz euch den 25.11.2011 ganz dick in eurem Kalender an, egal ob er noch altmodisch in Papierform auf eurem Schreibtisch liegt oder ob euch das Handy als Gedankenstütze und Sekretärin dient. Los geht es um 18.00 Uhr - Treffpunkt ist im Steakhaus Barbecue in der Heegermühler Straße 27 (direkt neben dem Kino). Es ist gut möglich, dass sich der Name der Location geändert hat, jedoch nicht der Ort. Wie immer gibt es einen kurzen Rückblick auf die zurückliegende Saison und einen Ausblick auf die vor uns liegende. Die Wahlen zum Abteilungsleiter und deren Vertreter stehen an und wenn ihr Diskussionsstoff mitbringt, gibt es im Anschluss daran eine kleine Gesprächsrunde, in der jeder seine Wünsche, Ideen und Ansichten loswerden kann. Danach gibt es dann endlich was auf die Gabel insoweit der Finanzchef Mittel dafür freigibt ;-)

Also, meldet euch bitte schnellstmöglich bei Torsten bzw. hinterlasst hier kurz eine Nachricht und gebt Bescheid, ob ihr den Termin wahrnehmt, so dass wir in etwa wissen, mit wie vielen Leuten wir planen müssen. Und denkt dran, mitzubringen sind gute Laune, gute Ideen, Hunger und natürlich die Geldbörse, denn wie immer wird bei der Versammlung der Mitgliedsbeitrag und die Gebühr für die Lizenz kassiert.

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Montag, 17. Oktober 2011

Reisebuchung für Mallorca steht an - Meldet euch

Kaum ist die eine Saison endlich zuende, steht die nächste schon wieder vor der Tür. Und da wir nicht schon gleich zu Beginn den Ereignissen und der Form hinterherlaufen wollen, steht hier und jetzt nun also die Meldung für das alljährliche Trainingslager auf der Sonneninsel Mallorca an. Gebucht werden soll noch in diesem Monat, so dass eine schnelle Reaktion von euch gewünscht wird. Zielperson ist Abteilungsleiter Torsten Strenge, der sich für die Organisation verantwortlich zeigt. Zielhotel ist das "Viva Tropic" in Alcudia, welches wir wieder in der letzten Februarwoche und ersten Märzwoche bevölkern wollen. Geplant wird derzeit der Ablflug am 25.02.2012.

Für eine Woche Aufenthalt müsst ihr in diesem Jahr im Appartement (d.h. Zimmer mit extra Schlafraum) in der Zweierbelegung mit ca. 480,00 Euro rechnen. Zwei Wochen schlagen mit etwa 750,00 Euro zu Buche. Dazu kommt der Radtransport (132,00 Euro) bzw. das gemietete Rad vor Ort (je nach Kategorie und Dauer).

Ihr seht, nicht bleibt, wie es ist. Auch die alljährliche Trainingsfahrt wird teurer. Trotzdem hoffen wir, dass sich genügend Sportler finden, um eine kleine Trainingsgruppe aufzumachen. Also meldet euch schnellst möglich bei Torsten, es muss gebucht werden.

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Montag, 17. Oktober 2011

Jahresendwertung online

Für alle die es ganz genau wissen wollen und das vor allem schwarz auf weiß, steht nun auch die Jahresendwertung mit allen Punkten und Platzierungen im Netz. Viel Spaß beim Durchforsten der Ergebnisse.

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Montag, 10. Oktober 2011

Termin Sportlerball 2011

Am 29.10.2011 findet der alljährliche "Sportlerball", organisiert durch die Tanzabteilung vom SV Motor Eberswalde, statt. Wer gerne das Tanzbein schwingen will, meldet sich bitte schnellst möglich bei Torsten Strenge oder direkt bei der Tanzabteilung.

Tanzsportzentrum Finowfurt
Finowfurter Ring 41
16244 Schorfheide OT Finowfurt

Tel. 03334/299300 (AB)

http://www.tanzsport-eberswalde.de/tsa-cms/

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Sonntag, 09. Oktober 2011

Spannender Kampf um die Plätze beim letzten Barnim-Cup der Saison 2011

12. Barnim-Cup 2011

Der Kampf des Tages - Ingolf Fix und Stefan Ebert fighten um den
2. Rang in der Jahreswertung - Im Hintergrund Gesamtsieger
Frank Schwabe, immer als "Aufpasser" dabei.

by mib

Die Radsportabteilung von Motor Eberswalde hat zum letzten Barnim-Cup der Saison 2011 geladen und 23 Aktive folgten dem Ruf zur späten "Stund". Nicht, dass das Rennen im Dunkeln stattgefunden hätte, sondern vielmehr zu einem Zeitpunkt, zu dem mit dem Kriteriumsklassiker "Rund um Wriezen" am Tag der Einheit längst die Straßensaison in unseren Gefilden offiziell beendet wurde. Daher erstaunte es nicht, dass neben den unverwüstlichen Sportlern in Rennkluft auch einige "Aktive" in Zivil dem letzten Cup beiwohnten. Pünktlich um 10 Uhr ging es also bei noch trockenem, aber sehr kühlem Wetter auf die Strecke. Während die Männer für ihre Bummelei beim vorletzten Barnim Cup drei Strafminuten aufgebrummt bekamen, ließen es die Senioren sofort so richtig krachen. Noch nicht einmal zwei Kilometer waren unter die Reifen genommen, als die erste Attacke vom Eberswalder Ingolf Fix am Golzower Hügel gesetzt wurde. Während man sich hinten unverständlich ob des frühen Angriffs anschaute, nahm Widersacher Stefan Ebert seine Beine in die Hände und jagte dem Ausreißer nach und schloss wenig später auf. Kilometer um Kilometer vergingen, in denen die Mannen hinten versuchten, das Loch noch einmal zu stopfen. Jedoch schienen sie sich nur selber auseinander zu fahren und gaben bis auf Frank Schwabe, der den Sprung zu den Flüchtigen noch schaffte, vorerst auf.

Feld 12. Barnim-Cup

Männer und Senioren zusammen bei der Jagd nach den Ausreißern

Die Männer fuhren ein schnelles, gleichmäßiges Rennen und schienen sich nicht noch einmal der Schmach aussetzten zu wollen, dass die Senioren ein schnelleres Rennen fahren als sie, die Jungspunde. So kam es hinter dem Werbellinsee zum Zusammenschluss der beiden Felder und man nahm gemeinsam die Jagd nach den Ausreißern auf. Im Auto warm und ausgeruht sitzend, sah es lange so aus, als ob die frühe Attacke von Fix, Ebert und Schwabe von Erfolg gekrönt werden sollte, zumindest was den Tagessieg anging. Doch irgendwann schwanden auch bei den Angreifern die Kräfte und die ersten Männer fanden den Weg zur Spitze. Der Joachimsthaler Berg und dessen Verlängerung um die Kurve auf die Hauptstraße führend, zerriss das Feld dann vollends. Letzte Körner wurden auf die Straße geschmissen, um den Anschluss zum Feld doch noch einmal herzustellen. Doch der Topf war bei einigen leer und so ließ jede weitere Attacke einzelne Fahrer, wenn auch nur um Meter, die letztlich jedoch entscheidend waren, zurückfallen. Den Sieg des Tages machte am Ende nun doch eine kleine Gruppe von Männerfahrern unter sich aus und das Kräfteverhältnis zwischen Jung und Alt war wieder hergestellt. Ganz oben stand mit Volker Greven - so munkelt man - ein Tagessieger auf Ansage. Hinter ihm reihten sich Alexander Tiedtke und David Jachwitz ein. An der Gesamtwertung bei den Männern konnte dieser Erfolg indes nichts mehr ändern und so stieg Thomas Altmann vor Renè Damitz und Oliver Schulz (vertreten durch Spdf. Maier) auf das virtuelle Treppchen. Den Kampf um den Tagessieg bei den Senioren konnte keiner der frühen Ausreißer für sich entscheiden. Mit Michael Winselmann gewann ein Sportfreund, den man selten in vorderster Front sieht. Seine Kräfte schonend, fuhr er immer im Schutz der Gruppe, hatte dann aber den richtigen Riecher für die erfolgbringende Attacke kurz vor dem Ziel. Hinter ihm konnte sich Stefan Ebert zwar den zweiten Platz in der Tageswertung sichern, doch Ingolf Fix klebte wie ein Kaugummi an seinem Hinterrad und sicherte sich mit dem dritten Tagesrang den heiß umkämpften zweiten Platz hinter Frank Schwabe in der Jahreswertung. Um einen Punkt hielt er den Gesamtdritten Stefan Ebert auf Distanz. So sicherte sich Motor Eberswalde sowohl in der Männerwertung als auch in der Seniorenwertung den zweiten Rang in der Jahreswertung. Ein hervorragendes Ergebnis zu welchem wir gratulieren.

Gruppenbild Barnim-Cup 2011

Gruppenbild nach dem Rennen - Es ist geschafft, die Straßensaison
2011 ist nun auch im Landkreis Barnim endlich beendet.

Während das Rennen noch trocken über die Bühne ging, zeigte sich der Wettergott bei der anstehenden Siegerehrung und Grillstunde nicht von seiner besten Seite. Und so schickte er leichten Nieselregen auf uns hinab. Doch da Radfahrer hart im Nehmen sind, konnte sie dass nicht davon abhalten, dass Buffet bis zum letzten zu plündern. Unser Dank geht hier an alle, die dazu beigesteuert haben, dass wir nicht mit leerem Magen die Saison beenden mussten. Also danke an Andreas Haertel, Florian Fernow, Familie Tiedtke und Familie Ebert - es war wie immer lecker.

Nun ist es also geschafft, die Straßensaison auch im Landkreis Barnim zu Ende und wieder ist ein Jahr Barnim-Cup Geschichte. Es war ein spannendes von hochkarätigen Trainingsrennen getragenes Jahr, welches wieder ohne Zwischenfälle unter die Räder genommen wurde. Wir bedanken uns bei allen Aktiven und insbesondere bei den Helfern, die die Cup-Serie am Leben halten, denn es ist eine Veranstaltung von Radsportler für Radsportler gemacht. Eine kleine Familie mit Gesichtern, die man seit Jahren kennt, wo ab und an mal der eine oder andere abtaucht, neue "Familienmitglieder" auftauchen und fast vergessene "Angehörige" nach Jahren der Abstinenz wieder eingreifen. Wir wünschen euch alle eine erholsame Pause, in welcher ihr Lust auf die neue Saison schöpft und freuen uns schon heute darauf, euch wieder beim Barnim-Cup 2012 begrüßen zu dürfen.

P.S. Jahreswertung und Bilder vom letzten Cup werden nachgereicht.

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Sonntag, 02. Oktober 2011

Vorletzter Barnim-Cup endet im Massenspurt

Podest Senioren 11. Barnim-Cup 2011

Spf. Ebert richtig stolz auf seinen ersten Sieg beim Cup 2011

by Maximilian Rathke

Bei richtigem Altweibersommer-Wetter starteten beim vorletzten Barnim-Cup der Saison 26 Radsportler, die alle noch gute Spätform bewiesen. Während sich die Männer als erstes auf den Weg machten, eilten gut 2 Minuten später die Senioren los. Das Männerrennen war von Anfang an von Taktik bestimmt und so neutralisierte "Man(n)" sich vorne selbst. Dadurch konnten die Senioren schon in Schulzendorf zum vorderen Feld aufschließen. Es folgten immer wieder Attacken, die letztlich jedoch nicht von Erfolg gekrönt waren. Insbesondere die "Alten" kämpften verbissen, da der Punktewettstreit um die Plätze in der Jahreswertung noch voll in Gange ist. So rüstete sich nach gut 72 km das gesamte Peleton zum Massensprint. In breiter Front jagte das geschlossene Feld in Tiefensee dem Zielstrich entgegen.

Keine Überraschung gab es bei den Männern, denn ganz oben stand zum wiederholten mal Barnim-Cup-"Supersprinter" Thomas Altmann. Hingegen schaffte Stefan Ebert bei den Senioren nach vielfachen Versuchen endlich den Sprung ganz nach vorne und ist jetzt, ein Rennen vor Schluss, nur noch zwei Punkte vom zweiten Platz, den jetzt noch Ingolf Fix inne hat, entfernt. Auch bei den Männern kann es in der Jahresabrechnung noch zu einem Wechsel links und rechts vom vorzeitig feststehendem Sieger Altmann kommen, denn hier kämpfen noch René Damitz und Oliver Schulz um die Plätze. Daher verspricht das letzte Trainingsrennen am kommenden Sonnabend noch einmal Hochspannung. Aus Eberswalder Sicht, drücken wir natürlich Fix und Damitz die Daumen, dass es für den zweiten Rang in der jeweiligen Klasse reicht. Ansonsten heißt es ein wenig Kraft in den Daumen überbehalte und dafür verwenden, dass das Wetter hält und die obligatorische Barnim-Cup-Jahresabschlussparty nicht ins Wasser fällt.

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Montag, 26. September 2011

Fix wird starker Zweiter beim gut besetztem Jedermannrennen "Rund um Strausberg"

Fix auf dem Podium in Strausbeg

Geschafft: Nach Wiedereinstieg, steht Ingolf Fix endlich auf dem
Podium neben Vollblutrenner Werner Otto und Enrico Busch

by Felix Loepthien

Wenn es erst mal läuft... Ingolf Fix-Mann des Monats September. Nach seiner grandiosen Vorstellung beim letzten Cup bestätigt Ingolf auch beim Jedermannrennen „Rund um Strausberg" über fast 90km seine Super Herbstform. In einem gut besetzten Feld mit altbekannten Radsportgrößen der Region traten fünf Eberswalder um 13:40 Uhr an um eines der letzten Rennen der Saison zu bewältigen. Verhältnismäßig langsam ging es los. Vorne eingereiht bestimmte die alles dominierende BikeCult Mannschaft das Rennen. Erst als es auf die Windkante von Prötzel zum Bollersdorfer Kreisel ging wurde es erstmals richtig schnell. Darauf gefasst waren unsere Eberswalder gut positioniert und konnten sich so gut im Feld behaupten. Als einer der ersten führte Torsten Strenge das Feld durch den Kreisel Richtung Strausberg. Hier kam es immer wieder zu einzelnen Attacken. Das Ein- oder andere Mal konnten sich Fahrer absetzen, doch als das Feld die Ziellinie im Strausberger Gewerbepark überquerte sahen die Zuschauer ein geschlossenes Feld. So ging es dann auf die zweite Runde. Und wieder fuhr man bis Prötzel relativ ruhig. Was natürlich dazu führte, dass es im Feld recht unruhig wurde, als es wieder auf die Windkante ging. Es kam wie es kommen musste. Links und rechts, oben und unten flogen Räder der ein oder andere Fahrer blieb verletzt liegen. Von hier aus gute Besserung. Leider mussten auch die Eberswalder Ihde und Strenge gebremst durch einen Sturz den Anschluss zum Feld kurzzeitig reißen lassen. In einer furiosen Aufholjagd schafften sie jedoch den Sprung ins Hauptfeld im Verlauf der zweiten runde wieder.

Vorne im Feld ging es ausgangs der Durchfahrt des Bollersdorfer Kreisels wieder los. Attacke folgte auf Attacke, immer wieder aufmerksam vorne dabei die Eberswalder Felix Loepthien und der sehr aufmerksam fahrende Ingolf Fix. Und dann passierte was sich schon abgezeichnet hatte, eine Gruppe um die Fahrer Werner Otto und Daniel Schaal setzte sich langsam ab. Mit dabei unser Mann Ingolf Fix. Der Vorsprung der Ausreißer wurde langsam größer und bald sah das Feld sie nicht mehr. Nachdem Otto sich auf der letzten Runde von Fix noch absetzen konnte reichte es dann für den hervorragenden zweiten Platz in der Altersklasse der über 40jährigen. Mit Abstand trudelte dann das Hauptfeld mit den restlichen Eberswaldern in folgender Reihenfolge ein: Loepthien, Weisse, Ihde und Strenge.

Gruppenbild RuS 2011

Eberswalder Jedermannfraktion bei RuS 2011: v.l. Peter Weisse,
Torsten Strenge, Felix Loepthien, Andreas Ihde und Ingolg Fix

Wer jetzt denkt, bei den Eberswalder Radsportlern handelt es sich nur um „Jedermänner", der irrt. Denn noch vor dem Rennen der Jedermänner waren unsere Lizenzfahrer Andreaas Haertel, Maximilian Rathke und Michael Przybylsky in den Seniorenklassen unterwegs. Alle drei zeigten ein beherztes Rennen, wobei insbesondere die Leistung unseres "Ältesten" Maximilian hoch einzuschätzen ist. Zwar reichte es am Ende nicht ganz für einen Zieleinlauf im Hauptfeld, doch zeigte er gut 2 1/2 Runden lang, dass er mit seinen 72 Jahren noch immer mit den jungen Burschen mithalten kann. Nur für die Länge des Rennens von gut 85 km reichte die Puste dann doch nicht mehr ganz.

Es geht ein Dankeschön an alle Eberswalder Lizenz- und Jedermannfahrer, die einmal mehr zeigten, dass der Radsport in Eberswalde noch lebt.

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Montag, 26. September 2011

Rotary Radweltmeisterschaft in Aubonne - auch Motor Eberswalde war vertreten

Uwe bei der Rotry WM

Uwe Rosenkranz bei seinem Einsatz bei der Rotary-WM 2011

by Uwe Rosenkranz

Am Samstag, 03. September 2011 haben in Aubonne/CH zwischen Genf und Lausanne die 27. Rotary Radweltmeisterschaften der Rotary Fellowship Cycling to Serve stattgefunden. Cycling to Serve ist eine Vereinigung von Mitgliedern des Rotary Clubs International und hat über 600 Mitglieder in aller Welt. Der Rotary Club Aubonne freute sich, in seiner Stadt fast 200 internationale Gäste aus 10 Ländern willkommen zu heißen. Eine kleine Stadt von 2800 Einwohnern zwischen Jura und Genfer See, in den Weinbergen gelegen, hatte sich ein Jahr lang auf dieses Ereignis vorbereitet und gefreut.

Wie immer, wenn Rotarier sich treffen, diente auch dieses Ereignis einem guten Zweck. Finanziert durch die Teilnehmergebühren, die jeder Teilnehmer selbst zahlt, und durch zahlreiche Sponsoren aus dem Schweizer Umfeld wurden durch diese Veranstaltung des Rotary Clubs Aubonne der Schweizer Verband der Blinden-und Sehbehinderten und der Verein Karuna-Shechen von Matthieu Ricard, der sich insbesondere um die Bildung von Kindern der Himalaya-Bevölkerung sorgt, unterstützt.

Ich nahm zum wiederholten Mal an dieser Rotary Rad-WM teil. 3-mal konnte ich bereits in meiner Altersklasse gewinnen, 2-mal belegte ich den 3. Platz und einmal stürzte ich. Im vergangenen Jahr gab es in der Zielanfahrt einen sehr schweren Sturz, von dem ich zum Glück jedoch nicht unmittelbar betroffen war, der mich aber leider zum Ausweichen auf die Wiese zwang. Natürlich sind dieses Meisterschaften keine Weltmeisterschaften der Senioren, sondern wesentlich kleiner. Aber wer dort gewinne will, muss sich auch gewissenhaft und systematisch das ganze Jahr über vorbereiten. Regelmäßige Training über den Winter, Trainingslager auf Mallorca, Wettkämpfe über das Jahr, auch RTF´s, und last but not least, unser Barnim Cup, sind ganz wichtige Elemente der Vorbereitung.

Also, los ging´s am Donnerstag, den 1.9.2011, über 1200 km quer durch Deutschland und dann zum Genfer See, westlich von Lausanne, ca. 20 km entfernt, liegt Aubonne, umgeben von Weinbergen. Diese sind zwar keine Alpenpässe, dafür aber kurz und knackig. Am Freitag galt es, die Beine zu lockern und 60 bis 70 km zu radeln, den Kurs zu inspizieren und die Beine an den knackigen Anstieg, ca. 1000 m lang und auf den letzten 500 Metern über 11% steil, zu gewöhnen. Hügel haben wir ja auch, aber doch nicht ganz so schwierig zu fahren wie dieser. Etwa 8km lang war eine Runde und diese musste dann am Sonnabend 7-mal gefahren werden, davon 6-mal den kleinen Anstieg. Einige Starter kannte ich zwar aus früheren Jahren, aber es wachsen die jungen Burschen, die dann älter sind als 55 Jahre, neu in meine Altersklasse hinein und es tauchen auch in jedem Jahr neue Fahrer auf, die man nicht kennt, also auch nicht weiß, ob sie ernst zu nehmen sind. Deshalb muss man sie ernst nehmen.

Uwe bei der Siegerehrung Rotary WM 2011

Uwe Rosenkranz schaffte den Sprung auf das Treppchen bei den

Rotary Radweltmeisterschaften 2011 - Herzlichen Glückwunsch

Am Sonnabend, dem 3.09.2011, dann strahlender Sonnenschein und etwa 25° C im Schatten. In der Sonne und im Anstieg, der genau nach Süden ausgerichtet war und schön windgeschützt zwischen den Weinreben entlang führte, waren es dann gefühlte 40° C. Das Starterfeld mit etwa 50 Startern fuhr in der ersten Runde relativ ruhig, es gab zwar kleinere Tests aber bis zum Anstieg passierte nichts. Ich fuhr im ersten Drittel des Feldes in den Anstieg und beschleunigte im steilsten Abschnitt, fuhr als erster die Abfahrt hinunter und merkte nach der ersten Zieldurchfahrt, dass es gereicht hatte, um das Feld zu zerreißen. Vorne waren wir zu zweit, ein Belgier, den ich von früheren Weltmeisterschaften kannte und ich. Uns folgte im Anstand von etwa 300 Metern eine Fünfergruppe. Da mein Gefährte sich im flachen Teil der Runde, in dem der Wind einfiel, als nicht sehr schnell erwies und offensichtlich auch nicht gewillt war, bereits voll zu fahren, nahm ich etwas Druck aus den Pedalen und so konnten unsere Verfolger uns einholen. Nun folgten 3 Runden in denen diese Gruppe die nach und nach auf 5 Fahrer schmolz relativ gleichmäßig fuhr, wenn auch sehr uneinig und mit heftigen Diskussionen von einem schweizerischen und einem französischem Fahrer, die meinten, der Rest der Gruppe würde „schlauchen". Das nervte und gab den Ausschlag dafür, dass ich der drittletzten Runde im Anstieg dann einen direkten Angriff mit aller Konsequenz startete, dem nur ein Schweizer folgen konnte, der mir bereits vorher als starker Fahrer aufgefallen war. Die folgende Runde legte er ein Tempo vor, bei dem ich mich bis zum nächsten Anstieg nicht richtig erholen konnte und er dann im vorletzten Anstieg, in dem ich mich so richtig auskot.... musste und absolut am Limit war, mir davon fuhr. Er war der Bessere, wie ich mir notgedrungen eingestand. 35 Sekunden vor mir war er im Ziel. Ich wurde mit 1 Minute 25 Sekunden Vorsprung vor dem Drittplatzierten Zweiter. Immerhin, die Silbermedaille, diese hatte mir in meiner Sammlung noch gefehlt. Natürlich hätte ich auch gerne gewonnen. Wer gewinnt nicht gerne, aber so war ich auch zufrieden.

Neben der Silbermedaille gab es 305,00 € Prämie, die allerdings meinem Rotary Club Bernau zustand und die ich gerne weitergab. Dieses Geld kommt einem Projekt unsers Rotary Clubs zu Gute, das sich LLLL nennt, Lesen lernen heißt Leben lernen. Schulklassen der Stufen 1 bis 4 werden Klassensätze mit Büchern übergeben, die die Schüler behalten können und durch die Lehrer gezielt zur Verbesserung der Leseleistung aller Schüler genutzt werden. Dieses Geld reicht für fast 5 Klassensätze.

Natürlich war auch Motor Eberswalde am Start. Neben dem Trikot der deutschen Teilnehmer fuhr ich mit der Radhose unseres Vereins. An den Seiten ist deutlich zu lesen: Motor Eberswalde. Immer noch ein klassischer Vereinsname aus dem Osten, über den so mancher aus dem Westen staunt.

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Donnerstag, 22. September 2011

"2011 war nicht mein St. Johann wie ich es gewöhnt war"

Maximilian un Ulle bei der Senioren WM 2011

  Maximilian mit uns "Ulle" - durchtrainierter sieht unser Max aus

by Maximilian Rathke

 

So wie im vergangenen Jahr, bin ich auch dieses Jahr als Eberswalder alleine zur WM nach St. Johann gefahren. Was waren das noch für Zeiten, als ganze Gruppen von Eberswalder Radrennsportler dorthin gereist sind. List man den Schönow-Artikel von Felix, dann tun sich Parallelen auf. Für mich war es das 9. mal, dass ich das Abendteuer auf mich genommen habe; etwas ängstlich, da ich immer noch den schweren Sturz vom Rennen in Groß Dölln im Kopf und in den Rippen spüre. Die Vorwoche in der schönen Alpenregion zum Akklimatisieren hat dann doch die Bedenken fortgespült, einmal, weil ich Kontakt zur Strecke aufnehmen konnte und zum anderen, weil in Schwendt der Kurs entschärft wurde - die schmale, enge Koppelstraße mit ihrer S-Kurve ist durch eine breite geradeaus laufende Straße ersetzt worden, die man jetzt mit dem großen Blatt hochfahren kann - St. Johann-Teilnehmer wissen um die Besonderheit dieses Abschnittes.

 

Die beiden Wochen meiner Anwesenheit dort waren von schönstem Sommerwetter geprägt, so schön, dass ich mich an Rudi Carrell erinnern musste, der das Lied „ ... ein Sommer wie er früher einmal war“ gesungen hat. Allerdings zeigte das Thermometer um die Startzeiten herum immer über 30° C im Schatten an. Da kochte einem dann das Gehirn, wenn man oben über die Huberhöhe fuhr. Eine nasse Mütze mit ein paar Chinatropfen aufgetröpfelt half etwas. Zu den Rennen selbst; 2011 war nicht mein St. Johann wie ich es gewöhnt war. Vorher war ich immerhin 8 mal dort gewesen und habe insgesamt 16 Pokale eingefahren. Dieses Jahr bin ich leer ausgegangen. Warum? Weil ich bei zwei von drei Rennen oben an der Huberhöhe habe reißen lassen müssen. An der Kuppe fehlten 10 m, die ich einfach nicht schließen konnte, und von hinten ein großes Loch, sodass es zu lange gedauert hat, bis sich eine Gruppe für die Verfolgung zusammen fand. Nur bei meinem Welt-Cup Ü70 war ich vorne mit dabei, konnte aber zum Schluss aus der Bedrängnis heraus keinen Endspurt fahren. Das war für mich also St. Johann 2011. Von den bekannten Barnim-Cup-Teilnehmern ist zu berichten, dass Reinhard Scheer beim ZF Bronze und Günter Hoffmann Silber gewonnen haben. Gratulation auch von dieser Stelle aus. Weitere bekannte Leute aus unserem Umfeld waren, Michael Winselmann, Reinhard Runge, Sascha Schneider mit seinem Trainer Retschke und Jens Spitzbart (wenn ich jemanden vergessen habe, dann Entschuldigung).

 

Viele prominente Gäste waren dieses Jahr vor Ort, so solche bekannten Leute wie, Jan Ullrich, Täve Schur, Olav Pollack und Francesco Moser, die als Ehrengäste fungierten und Pokale übergaben. Das erste Rennen 2011 wurde von Jan Ullrich angeschossen. Für mich waren es 13 schöne Tage, auch wenn Erfolge ausblieben. Aber die ganze Atmosphäre, das Zusammensitzen und Quatschen mit Sportfreunden aus ganz Deutschland, die man inzwischen kennt, beim Cappuccino oder beim Bier während alpenländischer Schrammelmusik (ha, ha) auf dem Hauptplatz in St. Johann, macht sehr viel Spaß. Eigentlich ist St. Johann für jeden Master ein Muss. Vielleicht bin ich nächstes Jahr nicht wieder alleine. Übrigens, wenn Harald Baumann die 50.000 € als Gebühr für die Austragung einer WM zusammen bekommt, dann findet wieder eine UCI-WM statt. Dieses Jahr nannte sich das Ganze „Masters Cycling Classic" auf Basis einer Föderation. Übrigens wird für Dirk Schröder und Andreas Ihde interessant sein, dass es am Samstag, meinem Abreisetag, in Strömen geregnet hat. Die Sportfreunde Spitzbart und Schneider hat es voll getroffen. Na ja, man kennt es, wie ekelhaft dieser Kurs bei Starkregen ist.

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