Eberswalder Fix gewinnt 10. Barnim-Cup
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Guter Dinge: Das Senioren-Podium beim 10. Barnim-Cup 2011 v.l.n.r. Ebert, Fix, Langer |
by Felix Loepthien
Was sich schon die ganze Saison über abgezeichnet hat, ist nun gewiss: Ingolf Fix ist wieder da. Mit seinem Sieg im zehnten Rennen der diesjährigen Cupserie gelingt ihm ein großer Schritt zum Podiumsplatz der Gesamtwertung. Eiseskälte am Morgen ließ so einige Cupstarter zum ersten Mal in dieser Saison die Winterklamotten aus dem Schrank kramen. Auch die ersten langen Handschuhe wurden am Start gesichtet. Der Wettergott war dennoch gnädig und mit zunehmenden Rennverlauf beglückte die Sonne mehr und mehr die Fahrer und so wurde der ein oder andere Handschuh auch wieder ausgezogen.
Die Rennen selber waren sowohl bei den Senioren als auch bei den Männern sehr von Taktik geprägt. Ein Blick auf die Gesamtwertung erklärt warum. Theoretisch ist bei den Männern noch alles offen und auch bei den Senioren sind die Podiumsplätze noch heiß umkämpft. So waren die Durchschnittsgeschwindigkeiten der Rennen nicht besonders hoch, da sich immer wieder belauert wurde. So entstand dann im „Männerrennen“ anfangs der dritten Runde eine vierköpfige Spitzengruppe. Jetzt steht Männerrennen im vorherigen Satz in Anführungszeichen, da sich in der Spitzengruppe eine der beiden sehr aktiven weiblichen Teilnehmer befand. Mit zunehmender Rennlänge verkleinerte sich die Spitzengruppe auf nun noch eine Fahrerin und einen Fahrer. Im Hauptfeld beobachteten sich die Anwärter um den Sieg der Gesamtwertung und so kam die Gruppe am Ende dann mit Vorsprung ins Ziel. Es siegte Danilo Braband vor Theres Klein.Im Hauptfeld kam es dann zum Sprint den Altmann vor dem wieder stark fahrenden Eberswalder René Damitz gewann. Damitz machte damit noch entscheidende Punkte für einen Podiumsplatz in der Gesamtwertung.
Jetzt warteten alle gespannt auf den Zieleinlauf der Senioren, die dieses Mal hinter den Männern ins Rennen gingen. Und dann kamen Sie. Wie auch beim Männerrennen konnte sich hier eine Spitzengruppe absetzen und mit dabei war der Eberswalder Ingolf Fix. Im Sprint Mann gegen Mann hatte er dann keine Mühe Sportfreund Langer zu schlagen. Den Sprint des Hauptfeldes gewann dann souverän Sportfreund Ebert.
Nach Ende des Rennens fand man sich zur Rennauswertung in kleineren Grüppchen zusammen. Nächstes Wochenende wird man sich dann wohl in Strausberg wiedersehen und dann geht es ja noch um die spannende Austragung um die Gesamtwertung des Cups.
Runden kreiseln in Neuenhagen
by Felix Loepthien
Am 11.9. war es mal wieder soweit und das Rundstreckenrennen in Neuenhagen bei Berlin stand auf dem Rennkalender. Und so machten sich die Eberswalder Torsten Strenge und Felix Loepthien in schwül warmer Mittagshitze auf den Weg gen Süden.
In Neuenhagen angekommen ging es erst mal zur Nummernausgabe. Auf dem Weg dorthin wurde immer wieder hier und da angehalten, ein Schwätzchen gehalten, das Rennen prognostiziert und der nächste Barnim Cup am 17.9. um Altenhof angekündigt. Besonders schön war das Wiedersehen mit dem Exil-Eberswalder Sportsfreund Andreas Haertel, der mit Michael Przybylsky nach langer Rennpause im Seniorenfeld sein Comeback gab. (Wir sind gespannt auf Berichte)
Um 13 Uhr war es dann für unsere Jedermänner Stenge und Loepthien soweit 15 Runden im Neuenhagener Gewerbegebiet in Angriff zu nehmen. Schon relativ schnell konnte sich eine Spitzengruppe absetzen, welche dann auch den Sieg unter sich ausmachte. So ging es im Hauptfeld dann „nur“ noch um die Plätze. Zwei- dreimal zeigten sich unsere Recken in versuchten Angriffen und so kam es dann zum Massensprint des Feldes. Unsere doch nicht so zu den Sprintern gehörenden Eberswalder beendeten das Rennen irgendwo im Mittelfeld. Wobei Loepthien noch an Strenge vorbeiziehen konnte - Sorry Torsten, der musste rein ;-) Von der Hitze völligst fertig ging es schnell ins Auto und wieder ab nach Eberswalde. Den Ausgang des Seniorenrennens erlebten unsere Jedermänner nicht mehr.
Jetzt nur noch vier Wochenenden mit Barnim Cups und dem Strausberger Radfest und dann ist die Saison auch schon zu Ende. Ohje! Was machen wir nur dann mit unseren Wochenenden?
Bernd Borchet bewahrt Motor vor zweimal Holz
by Felix Loepthien
Wohl noch alle Eberswalder Aktiven können sich an die Zeiten erinnern, in denen mindestens einer der Vereinskollegen das Schönower Podium ganz oben belegte. Doch dem stetigen Wandel alles Irdischen hat sich auch der Eberswalder Radsport zu beugen. Und so kam es, dass ausgerechnet zur zehnten Uckermärkischen Meisterschaft in Schönow nur Urgestein Bernd Borchert den dritten Platz seiner Altersklasse im Rennen über 28km belegte.
Aber nun mal der Reihe nach: Zahlreich aufgestellt gingen um zehn Uhr die Eberswalder Radsportler in das „Jedermannrennen“ über 78km. Fast 200 Rennfahrer schickten sich an um den Sieg im diesmal nicht nach Lizenz- und Hobbyklasse geteilten Rennen zu kämpfen. Schon recht bald wurde das Feld durch Attacken und leider auch Stürzen ausgedünnt und ein Feld von ungefähr hundert Fahrern bestritt gemeinsam den Großteil des Rennens. Bis zur Ortschaft Kerkow gelang es keinem Fahrer sich entscheidend abzusetzen. Das Renntempo war einfach zu hoch und immer wieder gelang es den großen Mannschaften das Feld wieder zusammenzufahren. Erst hinter Kerkow konnten sich dann zwei Fahrer leicht absetzen, von denen sich dann lediglich der Sieger Jan Weber bis ins Ziel retten konnte. Mit neun sekündigen Abstand rollte dann das Hauptfeld ins Ziel mit den meisten Eberswalder Fahrern. Am besten platzeiern konnten sich in folgender Reihenfolge: René Damitz, Ingolf Fix und Andreas Ihde.
Überwiegend doch zufrieden und vor allem froh über das heil überstandene Rennen fanden sich dann auch die Eberswalder zum Umtrunk mit Siegerehrung und obligatorischer Rennauswertung mit den Sportfreunden am Schönower Vereinssaal ein. Hier mussten die Eberswalder dann feststellen, dass nicht nur Uwe Rosenkranz knapp den dritten Platz seiner Altersklasse, sondern Sie auch den Podiumsplatz der Mannschaftswertung um einen Platz verpassten.
Ein besonderer Dank geht noch an die Sportfreunde Ramsperger und Nagel für den bis zum Kotzen ausgetragenen Sprint des Grupettos, sowie an die Veranstalter.
Gespannt richten sich unsere Blicke nun auf die ersten Ergebnisse der Weltmeisterschaft in St. Johann mit unserem Vize Maximilian Rathke.
Runden kreisen über den Parsteinberg
Das fünfte Cuprennen der aktuellen Saison führte die Rennfahrer auf die zumindest den Eberswaldern altbekannte Runde von Neuendorf über den Parsteinberg, Lunow wieder zurück nach Neuendorf. Zur gewohnten Zeit - nämlich um zehn Uhr standen ungefähr 30 Sportler startbereit auf der Straße. Doch was war da los? Schon viertel nach zehn Uhr und immer noch kein Start. Nach und nach sprach sich dann im langsam mürrisch werdenden Fahrerfeld herum, dass der Bus des Teams Helle Mitte Berlin die Autobahnausfahrt verwechselt hatte und nun noch unterwegs war. (Siehe dazu auch der Bericht auf der verlinkten Seite des Teams.) Als dann Sportfreund Teubel den Bus endlich in Richtung Parkplatz steuerte war die Freude groß. Die Freude wurde allerdings noch größer, als Thomas als Entschädigung für den nächsten Cup versprach den Grill und Würstchen mit einzupacken. Wir sind gespannt. Endlich dann mit fast halbstündiger Verspätung begrüßte in Abwesenheit des Vereinsvorsitzenden Torsten Strenge in altgewohnter Manier Maximilian Rathke die Fahrer. Das Seniorenfeld begab sich dann auf die Strecke. In der zweiten Runde konnte sich aus diesem Feld eine fünfköpfige Spitzengruppe absetzen. Unter anderem mit dabei Christopher Langer, der Sieger des Cup-Zeitfahrens auf selber Strecke und der Eberswalder Ingolf Fix. Die Gruppe harmonierte gut und so fuhren die Fünf einen ausreichenden Vorsprung auf das Feld heraus. Auf den letzten zehn Kilometern begannen dann in der Gruppe die Attacken um den Sieg. Am Ende gewann dann Langer vor Schwabe und Nedew. Ingolf Fix landete noch auf dem fünften Platz. Und so hatten die Fünf die Gelegenheit den Sprint des mittlerweile aus Männer- und Seniorenfahrern bestehenden Hauptfeldes zu beklatschen. Als erster überquerte der wohl diese Saison beste Sprinter des Cups Thomas Altmann die Ziellinie, gefolgt von den Berlinern Florian Fernow und Sascha Schneider. Bester Eberswalder im Männerrennen war nach Abtauchen von Felix Loepthien Rene Damitz.
So der nächste Cup ist dann auch schon bald, und zwar am 9.7. Dieses Mal mit Treff zwischen Falkenberg und Hohenfinow um den Falkenberger Berg doch ein paar Mal hinaufzustürmen. Wir sind gespannt auf die Grillwürstel.
Zeitfahren im Bikertreff
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Siegerfoto der Männer Zeitfahren Barnim-Cup: Bernd Poetken, Florian Schröder und Jörn Hoffmann (v.l.n.r.) |
Eigentlich könnte ich den Bericht ähnlich schreiben wie Michaela im letzten Jahr. Ich selber habe nicht teilgenommen, war jedoch als Streckenposten anwesend, es trauten sich nur ein paar Spezialisten auf die Strecke und Bernd Poethke wird wieder Zweiter bei den Männern. Aber wie auch Michaela schneide ich mir noch ein paar mehr Zeilen aus den Rippen.
Also: Wieder einmal strahlendblauer Himmel ließ der Sonne freie Bahn und so trockneten die Straßen nach dem Gewitter des Abends zuvor rechtzeitig zum Start ab. Kurz vor Zehn Uhr gab es dann die obligatorische Streckeneinweisung und die Startaufstellung durch Abteilungsleiter Torsten Strenge. Gefahren wurde auf der vor allem den Eberswaldern sehr bekannten Rundstrecke von Neuendorf über den Parsteinberg nach Parstein, rechts rum nach Lüdersdorf, in Lüdersdorf links, kurz hinter der Brücke rechts nach Lunow etc. Und so begaben sich dann die Spezialisten auf die Rennstrecke. Ohne größere Zwischenfälle sind dann alle Starter gut wieder in Neuendorf angekommen. Einzige Besonderheit war wohl der am selben Vormittag stattfindende Bikertreff, der zur allgemeinen Ausfahrt geladen hatte und so kamen unseren Radlern eine nicht wirklich geringe Anzahl an Motorradfahrern auf der Strecke entgegen, die auch unseren Streckenposten ein wenig Schweiß auf die Stirne trieben. Wieder mal hervorragend aufs Podium des Seniorenfeldes fuhr der Eberswalder Ingolf Fix, geschlagen geben musste er sich lediglich den Fahrern Christopher Langer vor Frank Schwabe. Bei den Männern siegte Florian Schröder vor dem schon erwähnten Bernd Poethke und Jörn Hoffmann. Und somit ging auch das Zeitfahren mal wieder vorbei (OK, ich gestehe meine Liebe zu der Disziplin) und einem sonnigen Samstag stand nichts mehr im Wege. Der nächste Cup findet übrigens am 18.6 auf derselben Runde statt, allerdings dann in verlängerter Form als Straßenrennen.
Der etwas andere Rennbericht
by Felix Loepthien
Liebe Sportsfreunde, aus aktuellem Anlass werde ich diesen Bericht nicht in gewohnter Form verfassen, sondern in der Ich-Form von meinen Letzten Tagen berichten.
Das ganze begann, als ich am Donnerstagmorgen verwundert ob der offenen Kellertür die Kellertreppe hinunterstieg um da zu entdecken, dass außer meinen Malpinseln, fünfzehn Jahre alter Abtönfarben, angebrochenen Flaschen Kettenöls auch mein Rennrad geklaut worden waren. Und ich weiß, dass niemand außer den Lesern einer solchen Seite diesen Verlust besser nachempfinden können und so könnt Ihr Euch auch denken, dass ich erst mal kreidebleich und zitternd wieder aus dem Keller aufstieg um erst Torsten und dann die Polizei anzurufen. Torsten hat sich sofort bereiterklärt mir für das anstehende Rennen in Buckow sein „altes" Rad zur Verfügung zu stellen und so bin ich am selben Abend noch zu ihm gefahren um mir das Rad in den Kofferraum zu laden.
Am Freitagmorgen saß ich dann zum ersten Mal auf Torstens Rad und muss sagen, dass ich doch einen kleinen aber feinen Unterschied zu meinem Ex-Rad gemerkt habe. Vielleicht lag es am neueren Material, der besseren Schaltungsgruppe oder einfach nur an ungefähr 3000.-€ Neupreisunterschied. Naja, trotz aller möglichen Einstellungsveränderungen, eine sollte ich noch bereuen ist es ja wie Ihr alle wisst immer etwas anderes mit fremdem Material zu fahren als mit der guten alten eingefahrenen Rennschüssel.
Und so sind dann am Sonntagmittag Torsten und ich nach Buckow aufgebrochen um am knapp 70km langen Jedermannrennen an den Start zu gehen. Die Aufregung bei uns beiden war sehr groß und als dann der Startschuss fiel und wir zum ersten mal eine der wenigen Serpentinen dieser Landen gen Bollersdorf hinauffuhren bestätigte sich meine im Warmfahren angekündigte - ich nenne es mal moralische Beinmuskelblockade. Schnell war ich am hinteren Ende des Feldes und was ich auch probierte, es gelang mir nicht dieses gute luftige Beingefühl zu erlangen. So kam es dann wie es kommen musste, wenn auch anders als erwartet. Während der zweiten Durchfahrt durch Bollersdorf klappte ausgelöst durch eine Bodenwelle meine Sattelspitze nach unten weg. Ich hatte ausnahmsweise mal Werkzeug dabei und konnte so den Schaden reparieren. Gerade als ich alles wieder alles in den Taschen verstaut hatte tauchte das zweite große Feld auf und ich konnte dann am Begleitfahrzeug den Anschluss zu dieser Gruppe herstellen. Hier traf ich auch Torsten wieder, der mich ganz erstaunt anschaute, da er sich nicht ganz erklären konnte wie ich jetzt hier auf einmal ins Feld komme. An eine Überrundung wollte er nicht glauben. In diesem recht großen Feld fuhren wir beide dann ein gemütliches Rennen, welches wir beide heil überstanden.
So, jetzt wisst Ihr alle Bescheid, wenn ich zu den nächsten Ausfahrten
mit meiner alten Rennscherbe komme. Achja, gelernt habe ich natürlich
auch was bei der Sache. Wenn man schon von einer Versicherungsvertretung
mitgesponsort wird, sollte man zumindest sein Rad versichern - Na dann beim
nächsten Rad halt! Und nicht vergessen, am Samstag ist das Cupzeitfahren
um Parstein.
Sonne bleibt dem Cup treu
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Männer-Podium: Fernow, Altmann, Schulz (v.l.) |
by Felix Loepthien
Auch während des dritten Barnim-Cuprennens der Saison 2011 blieb die
Sonne den Rennfahrern treu. So kam es, dass sich auch dieses Mal wieder eine
nicht allzu geringe Anzahl an Fahrern in den südlichsten Zipfel des
Landkreises traute, um die altbekannte Runde von Tiefensee über
Prötzel, Schulzendorf, Bollersdorf und wieder zurück nach Tiefensee
in Angriff zu nehmen.
Wie immer gab der Abteilungsleiter Torsten Strenge um 10 Uhr den Start
für das 4 Minuten vor den Männern startende Seniorenfeld frei und
es begaben sich knapp 25 Senioren auf die Strecke. Wie immer gefolgt von
einem Begleitfahrzeug, in dem schweren Herzens auch unser Vizeweltmeister
Maximilian mit vier gebrochenen Rippen saß. Ein kleines Andenken an das
Rennen in Groß-Dölln, an dieser Stelle nochmal im Namen aller gute
und schnelle Gesundung.
Endlich durften auch die mit den Pedalplatten scharrenden Männer in de Pedale treten und so fuhr man dann erst mal geschlossen bis Prötzel. Auf der Strecke zwischen Prötzel und Schulzendorf konnte sich dann nach einigem Geplänkel eine Gruppe von sieben Fahrern absetzen, mit dabei auch die beiden Eberswalder Männerfahrer René Damnitz und Felix Loepthien. Kurz hinter der berüchtigten Kopfsteinpflasterstelle des Rennens konnte die Gruppe dann das Seniorenfeld einholen. Gemeinsam holte man dann noch eine Ausreißergruppe der Senioren ein und schon ging es nach der Durchfahrt des Bollersdorfer Kreisels auf die Windkante und so manch einer musste ganz schön beißen bzw. verlor gar den Anschluss an das vordere Feld. Entscheidend konnte sich aus der doch recht großen Gruppe niemand mehr und so kam es im Ziel mal wieder zu einer gemischten Sprintankunft, die bei den Männern Thomas Altmann vom Team Helle Mitte Berlin vor den Sportsfreunden Schulz und Fernow für sich entscheiden konnte. Auf Platz Vier und Fünf platzierten sich die Eberswalder Damnitz und Loepthien. Bei den Senioren siegte Schneider vor Ebert und dem starken Eberswalder Ingolf Fix auf Platz drei. Ein sehr starkes Rennen fuhr auch der weibliche Anteil der Eberswalder Sportgruppe, Michaela Barz konnte sich lange im Feld behaupten und kam dann in der ersten Verfolgergruppe weniger als eine Minute später ins Ziel. Bis zum nächsten Cup am 21.5. ist jetzt erst mal ein bisschen Zeit und dann hoffen wir auf große Beteiligung zum Zeitfahren um Parstein.
33 Barnim-Cup Teilnehmer trotzten der Kälte und wurde mit Sonne belohnt
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Siegerteam Riedel und Schneider waren bald außer Sichtweite |
Der erste Barnim-Cup des laufenden Jahres ist nun schon wieder Geschichte und in die Barnim-Cup-Geschichte geht mit Sicherheit auch der Sieg von Torsten Riedel ein. Ein Sieg auf Ansage? Mitnichten? Aber ein hoch verdienter.
Die Sonne lachte vom strahlend blauen Himmel und lockte die sich kaum mehr an Renneinsätze erinnernde Meute an Radrennfahrern für das Jahr 2011 auf die Straße. 33 von Ihnen fanden den Weg, zum ersten Cup in das Barnimer Gefilde. Theoretisch waren knapp 70 Kilometer Zeit, um den Kampf um Platz und Sieg auszutragen. Doch schnell stellte die Praxis die Theorie in den Schatten und nach mehreren nicht geglückten Ausreißversuchen, fand sich mit Torsten Riedel als Lokomotive und Oliver Schneider als Begleiter im Geiste, die Paarung des Tages. Von den vorhergehenden Attacken scheinbar noch geschwächt, setzte diesen Mannen niemand nach und so wuchs der Vorsprung bald auf mehr als eine Minute an. Jeder Zeitnahmepunkt durch das Begleitfahrzeug machte deutlich, wie stark die beiden unterwegs waren. Der Vorsprung wuchs und wuchs, obwohl Man(n) nun auch hinten wieder ordentlich in die Pedale trat und immer wieder versuchte, kleinere Gruppen zu initiieren.
Nach gut der Hälfte der Strecke etwa, schlossen die Männerfahrer zu den Senioren auf und ein breites Feld an Interessen machte sich auf den Weg zum Ziel. Attacken durch die Abfahrer, Kontrolle durch die Sprintmannschaften... Am Ende behielten Letztere die Oberhand über das Geschehen. Und so kam es, ca. 3 Minuten nach Durchfahrt des Spitzenduos, aus welchem Torsten Riedel verdient gewann, weil den Bärenanteil der Führungsarbeit geleistet, zum Spurt des großen und vermischten Hauptfeldes. Den Sockelplatz auf dem Seniorenpodium neben Riedel und Schneider sicherte sich Rainer Butschak. Bei den Männern hatte Oliver Schulz beim ersten Sprint der Saison die schnellsten Beine und verwies Thomas Teubel und Herr Bauer (Vorname???) auf die Plätze. Ein gute Form zeigte auch der Eberswalder Felix Loepthien, der mit seinem starken 5. Platz noch drei Punkte für die Gesamtwertung einheimsen konnte. Super!!!
Grundlagenkilometer bei strahlender Sonne, Hagel, Sturm und Regen
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Obligatorisches Gruppenbild an der Coves d'Artà im Jahr 2011 |
by Felix Loepthien
Traditionell zur letzten Februar- ersten Märzwoche zog es einen Teil der Eberswalder Radsportler zum Trainingslager auf die Radsportinsel Mallorca. Schon der erste Blick aus dem stark gebremsten Flugzeug verriet - Sonne pur und weckte die Ungeduld der vom kalten Wetter geplagten Eberswalder. Nun hieß es schnell ins Hotel, die eingepferchten Räder aus den Koffern befreien und die ersten Kilometer im warmen Süden des Kontinents abstrampeln. So befanden sich die Eberswalder schon wenige Stunden nach Ankunft zur ersten Ausfahrt in den Sätteln ihrer Räder. Am Abend gelang dann endlich das erste Treffen mit dem anwesenden Teil der Berliner Vereinsmitglieder. Zur gemeinsamen Ausfahrt am Nachmittag hatte man sich noch verpasst. Auf den obligatorischen Pubbesuch verzichtete die neunköpfige Trainingsgruppe, um den doch verkürzten Schönheitsschlaf aufzuholen. Frisch, ausgeschlafen und durch ein üppiges Büffet genährt traf sich die Gruppe dann zur ersten richtigen Ausfahrt am nächsten Tag. Bei schönstem Sonnenschein wurden in den nächsten Tagen lange Grundlageneinheiten absolviert. Erst im letzten drittel der Woche standen auch die ersten kleineren Berge der Insel auf dem Programm.
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Balkonblick der Drei-Mann-Zimmer-Belegung Max, Torsten und Mib |
Dank der laufenden Videokamera und der geführten Interviews verlor manch Sportler mehr Puste durch Gelaber als durch Pedalieren. So wurde die Anfahrt zum Kloster San Salvador für manch einen dann doch noch länger als erwartet und auch die Klickpedale waren auf einmal fester als sonst. Am Samstag hieß es dann Abschied nehmen von Andreas, Friedhelm und Wolfgang. Die Berliner Abteilung des Trainingslagers überließ den Eberswaldern nun die Insel und nahm die Sonne gleich mit nach Berlin. Die nächsten Tage waren geprägt von zu langen Gesprächen über die Wetteraussichten, Hagel und als dank üblen Winds gar nichts mehr half, trafen die Eberswalder die Entscheidung, im Hotelumfeld ihre Haustrecke etliche Male zu umrunden. Zum Glück gab es auch zwei Ruhetage und etliche Café con leche und heiße Schokoladen versüßten den einen oder anderen Regentag. Nach zwei Wochen blickte die Sonne dann auch ab und zu Mal wieder zwischen den Wolken hervor und bei strahlendem Sonnenschein verließen dann auch unsere Eberswalder Radsportler die Insel. Was jetzt an Form noch nicht aufgebaut ist, kann dann wohl bis zum ersten Cup am 18.3. auch nicht mehr antrainiert werden und so heißt es jetzt erst einmal Regeneration und die Strapazen des Trainingslagers physisch aber auch psychisch verdauen.
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Noch hatten wir gut Lachen - schönstes Wetter in der 1. Woche |
Für alle Planer unter euch - Barnim-Cup 2011 steht
Wie sich die Ereignisse gleichen. Genau vor einem Jahr war es, da saß ich auch am späten Abend des 14. Februar vor dem Computer und habe die so heiß erwarteten Termine für den Barnim-Cup eingestellt. Nun steht also auch das Jahr 2011 - zumindest was die allseits beliebte Trainingscupserie anbelangt - auf festen Füßen. Ein wenig abgespeckt und dennoch mit viel Herzblut organisiert, erwarten euch 12 harte Trainingsfahrten, zu denen wir auf gutes Wetter und reichhaltige Beteiligung hoffen.
Die Termine sind wie immer in den vorläufigen Rennkalender bestmöglich eingepasst worden. Falls sich doch noch ein sehr wichtiges Rennen in unserer Region zu einem Cup-Termin einschleicht, werden wir sehen, ob wir den Termin ändern werden. Also, es gilt auch in diesem Jahr, immer wieder mal auf die Seite schauen, denn eine etwaige Termin- oder Streckenänderung auf Grund von überraschenden Straßensperrungen werden hier veröffentlicht. Wir bitten auch um Beachtung des Reglement 2011.
In diesem Sinne wünschen wir euch noch ein paar ordentliche Grundlagenkilometer und freuen uns schon heute, auf ein Wiedersehen der Barnim-Cup-Familie am 19.03.2011. Neue und fast vergessene Gesichter sind jederzeit zum Barnim-Cup - einer kämpferischen aber fairen und freundlichen sportlichen Auseinandersetzung - willkommen.
P.S. "Baka" wir freuen uns auf dich. Pack doch noch den immer freundlichen Herr Schmidt mit ins Reisegepäck, ihr wart ein super Gespann...