Fröhlichen Rutsch ins Jahr 2011
Die letzten Stunden des Jahres 2010 sind angebrochen und der Tag heute wurde mit einer Trainingsrunde auf dem MTB begrüßt und bevor auch ich mich nun ins Getümmel stürze, gehen noch Grüße an alle Mitglieder, Sportfreunde, helfende Hände, Förderer und Gönner sowie deren Familien raus. Wir wünschen euch allen einen fröhlichen Jahreswechsel und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2011. Für die Radsportler unter uns gibt es noch den obligatorischen Wunsch der "unfallfreien Fahrt" oben drauf. Also, lasst es ordentlich krachen und genießt die leckeren Getränke heute, denn ihr wisst ja, ab Morgen ist für ein ganzes Jahr vorbei mit den Prozenten...
In diesem Sinne, bis hoffentlich bald wieder auf der Straße...
LG Michaela
Nachtrag: Morgen, so der Kopf, die Beine, die Straße und das Wetter mitmachen, geht es für alle Interessierten um 10 Uhr auf die alljährliche Neujahrsrunde mit Jahresbegrüßungsumtrunk.
Nachtrag II: Ein wunderschönes Ereignis soll hier nicht unerwähnt bleiben, denn ein kleiner "Radfahrer" hat das Licht der Welt erblickt. Sein Name - Moritz. Wir wünschen den Eltern alles, alles Gute und natürlich, dass der kleine Wonneproppen immer genug Milch in seiner Trinkflasche hat.
Weihnachtsgrüße von der "Zentrale"
Wir wünschen allen Vereinsmitgliedern, Sportfreunden, helfenden Händen, Sponsoren und Gönnern sowie deren Angehörigen ein schönes, besinnliches und schmackhaftes Weihnachtsfest.
Und da das Wetter ja kaum Straßentraining zulassen will, schwitzt ihr alle hoffentlich ordentlich "indoor" beim Kampf gegen den ungebetenen und doch unaufhaltsam eintretenden Weihnachtsbesuch - den Fettpölsterchen ;-)
Liebe Grüße Michaela
Einladung zur Jahreshauptversammlung
Die ersten Kilometer sind nach der wohlverdienten Jahrespause schon wieder gesammelt und Mallorca ist auch schon fast greifbar nah - es soll ja Leute geben, die jeden Tag ein Kalenderblatt abreißen und die Stunden zählen - da wird es langsam Zeit, die neuen Ziele für die kommende Saison zu definieren und ein paar gemütliche Stunden miteinander zu verbringen. Das heißt, die Jahreshauptversammlung steht ins Haus und alle Mitglieder und "ICH-WILL-MITGLIED-WERDEN-WOLLER" sind recht herzlich dazu eingeladen. Wie immer steht der Rückblick auf die großen Erfolge der zurückliegenden Saison und ein Ausblick auf die noch größeren der nächsten an ;-) Gemeinsame Aktionen sollen besprochen und der Barnim-Cup 2011 geplant werden. Nach der obligatorischen Diskussionsrunde gibt es dann endlich was zwischen die Zähne, denn nicht umsonst treffen wir uns im Steakhaus. Mitzubringen sind wie immer gute Laune, großer Hunger, umsetzbare Ideen und last but not least die Geldbörse für die Mitgliedsbeiträge und Lizenzen.
Also, für alle Mitglieder eine Pflichtveranstaltung, geht es am Freitag den 26.11.2010 um 18.00 Uhr im Steakhaus Barbecue in der Heegermühler Straße 27 (neben dem Kino) los. Wir bitten alle, die den Termin per Internetseite vernommen haben, unter Kommentare ihren Namen zu hinterlassen, dann brauchen wir nicht noch mal alle anzurufen. Und wenn ihr jemanden von uns trefft, gebt den Termin bitte auch weiter. Danke.
Doppelsieg bei Strausberger Radsportwochenende
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Yannik bei seiner Siegesfahrt bei RuS Foto: Matthias Behr |
by Felix Loepthien
Mit einem Paukenschlag hat unser Neuzugang Yannik Lanzendorf vor einigenTagen
in Strausberg seine "Radsportkarriere" bei Motor Eberswalde begonnen.
Wie immer hieß es Ende September bei den nordostdeutschen Radsportlern
„Auf nach Strausberg", um an einem der letzten großen
Veranstaltungen in diesem Jahr teilzunehmen. Leider hatte der Wettergott,
nach Superwetter in den vergangenen Jahren, diese Jahr keine Puste mehr, um
den wolkenverhangenen Himmel freizupusten und so gab es Samstagnachmittag
einen Wolkenbruch und auch am Sonntag zeigte sich der Himmel ständig
bedeckt. Nichtsdestotrotz stiegen ein paar hundert unerschrockene Radsportler
auf ihre Drahtesel und bemühten ihre austrainierten Beine. Einer von
ihnen war der oben schon erwähnte Yannik Lanzendorf, der erst wenige
Kilometer in den Beinen hat. In den Hobbyrennen der Jahrgänge 98/99
siegte er am Samstag sowie Sonntag mit Vorsprung auf die Konkurrenz. Das
macht Lust auf mehr!
Als nächste Eberswalder starteten dann Maximilian Rathke und Andreas
Montag am Sonntag im Feld der Senioren. Leider wurden die Junioren wegen zu
geringer Teilnahme mit den Senioren ins Rennen geschickt und so dauerte es
nicht lange und Max fand sich mit dem Großteil seiner Konkurrenz aus
der Seniorenklasse 4 im abgehängten Teil des Feldes wider, da die
Jungspunde (Junioren) mal wieder ohne Kopf und Verstand durchs Feld heizten
und einen Sturz verursachten. Nur ein Fahrer seiner Altersklasse schaffte
noch einmal den Anschluss ans vordere Feld und so wurde Max Sieger im Spurt
der Verfolgergruppe und somit zweiter in der Klasse der Senioren 4. Andreas
Montag konnte sich gut im Hauptfeld durchbeißen und belegte am Ende der
Strapazen einen erwähnenswerten 14. Rang in der Wertung der Senioren
2/3.
Den Abschluss des Strausberger Radsportwochenendes bildete dann das
Jedermannrennen über knapp 86 km. Mit dabei ein stark besetztes Team der
Waldstädter. So standen gegen 13:30 Uhr Torsten Strenge, Christian
Waldmann, Florian Ebert, Ronny Kaloski, Peter Weiße, Felix Loepthien
und Quotenfrau Michaela Barz am Start im Strausberger Gewerbegebiet. Drei
Runden galt es zu absolvieren und schon in der ersten Runde befand sich ein
Eberswalder in einer Ausreißergruppe, die jedoch relativ schnell wieder
gestellt wurde. Hektisch und von Attacken geprägt ging das Rennen in die
zweite Runde und als sich dann endlich eine Gruppe mit zahlreicher
Beteiligung der großen Teams von Cannondale Bike Cult und Picadellics
Velo Team losreißen konnte, gelang es vorerst keinem Rennfahrer mehr,
aus dem Fahrerfeld zu attackieren. Erst wieder in der dritten Runde konnte
sich eine Gruppe absetzen, in der kurze Zeit auch der Eberswalder Ronny
Kaloski vertreten war. Leider musste er dem hohen Tempo und seiner
Führungsarbeit bald Tribut zollen und so reihte er sich wieder im
Hauptfeld ein. An der letzten Durchfahrt des Bollersdorfer Kreisels konnte
dann Felix Loepthien - durch Torsten Strenge in Position gefahren - noch den
Sprung in eine dritte kleine Verfolgergruppe schaffen. In dieser Gruppe
erreichte er auch das Ziel, gefolgt vom nicht knapp eine Minute entfernten
Hauptfeld, in dem sich noch alle verbliebenen Eberswalder befanden. Mit
Michaela Barz` zweitem Platz der Frauen blicken die Eberswalder auf ein doch
gelungenes Radsportwochenende zurück.
Zwei Cuprennen am 9. Und am 16.10. bilden den wohlverdienten Abschluss der
diesjährigen Straßenradsaison. Wir freuen uns auf rege
Beteiligung.
Wichtig!!! - Sportlerball 2010 steht an
Für alle die Lust auf einen gemeinsamen Abend mit seinen Radsportfreunden haben, hier eine wichtige Termininformation. Am 20.11.2010 findet im Haus Schwärzetal der diesjährige Sporlerball statt. Die Karte kostet pro Nase 23 Euro; dafür gibt es (hoffentlich) gute Musik, leckeres Essen und viel Spaß. Also, wer Interesse hat, meldet sich bitte schnellstmöglich, d.h. bis spätestens zum 24.09.201 bei Torsten oder mir oder hinterläßt hier eine kurze Antwort. Frau und Freundin sind natürlich herzlich mit eingeladen.
Dann also bis Sonntag bei Rund um Strausberg.
Gute Beine und gute Platzierungen bei der WM in St. Johann - Nur der ganz große Wurf blieb aus
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Max geht als 3. über die Huber Höhe und führt die Verfolger an |
by Maximilian Rathke
Diese Meisterschaften finden nun schon über Jahrzehnte statt; der
Weltcup bereits das 42. Mal und die UCI-Weltmeisterschaft der Senioren seit
1989. Seit 1989 gehört die Klasse der Senioren gleichberechtigt mit zu
den Rennsport-Klassen der Junioren, der U23 und der Elite im männlichen
und weiblichen Bereich. Die Weltmeister aller Altersklassen bekommen die
gleiche Medaille. So sieht zum Beispiel meine Silbermedaille von 2004 genau
so aus, wie die von Erik Zabel.
Das Gebiet um St.Johann/Tirol ist eine typische Alpenregion, allerdings mit
dem Wetterphänomen eines starken Föhneinflusses behaftet. Im Sommer
daher oft sehr schwül warm. Da es außerdem auf etwa 800m Höhe
liegt, ist es angeraten, sich als Flachländer, wie wir Brandenburger es
sind, zu akklimatisieren.
Als Rentner und St.Johannsüchtiger habe ich Zeit, deshalb fuhr ich schon
eine Woche früher nach St.Johann. Über die Jahre, ich nehme nun
schon zum 10. mal an der WM teil, hat sich als guter Formgradmesser die
Trainingsrunde von Fieberbrunn aus über den Pillersee-Pass erwiesen. Wie
jedes Jahr, obwohl ich zu Hause viel und gut trainiert habe, hatte ich am
ersten Tag auf dem Gipfel trotz „Rettungsring" keine Luft mehr und die
Beinmuskulatur brannte. Am dritten Tag bin ich schon mit dem großen
Blatt darüber gefahren; ein Zeichen für Akklimatisierung.
Wie immer startete ich mein erstes Weltcuprennen als Generalprobe in der
jüngeren Altersklasse (Scheer-Rennen). Oh Schreck, 130 Nummern waren
vergeben, dementsprechend hektisch war dann auch die Startphase. Aber oben an
der Huberhöhe hatte sich das Feld bereits sondiert, 42 Fahrer fuhren
über die Kuppe und blieben bis auf zwei Ausreißer zusammen. Also
Massensprint um Bronze. Der Einlauf war wie immer sehr verbissen und daher
gefährlich. Ich hielt mich raus und wurde trotzdem noch 24. Meine Beine
waren echt gut und ich war problemlos über die Steigungen gekommen.
Reinhard Scheer war nicht mitgefahren, da er kein Risiko vor seiner
Zeitfahr-WM eingehen wollte. Am Dienstag dann mein eigentliches
Weltcuprennen. An der Huberhöhe fuhren ein Franzose und ein
Neuseeländer auf und davon. Ich initiierte eine sechsköpfige
Verfolgergruppe, die aber nur zur Hälfte bis Schwendt ordentlich
kreiselte und vor dem 2. Anstieg von den „Rollern" eingeholt wurde. Wir
waren dann 34 Verfolger, die um Bronze kämpften. Obwohl der Endkampf
für mich günstig lief, wurde ich nach einem 250m-Spurt „nur"
4. aus dem Feld und damit also Gesamtsechter. Ein schöner großer
Pokal war der Lohn. - Die WM musste es also bringen!
Am Mittwoch dann fand die Zeitfahr-Weltmeisterschaft statt. Hier verfehlte
Reinhard Scheer nur ganz knapp den WM-Titel mit einer Zeit von 27.13 min. Ich
hielt die Beine still und kämpfte nicht gegen die Uhr. Die 2.
Hälfte der Woche, also Donnerstag bis Samstag, war der
UCI-Weltmeisterschaft vorbehalten.
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Der
Müllsack von den Bauarbeitern am Streckenrand |
Am Donnerstag wurde Reinhard Scheer in der Altersklasse 65-69 Weltmeister,
nachdem ein Italiener, welcher, weil wegen Doping gesperrt, unter falschen
Namen gestartet war, disqualifiziert wurde. Am Freitag war dann mein
großer Tag. Entsprechend heftig mein Adrenalinspiegel. Der Tag
versprach schön zu werden. Auf der Warmfahrstrecke waren dann alle
entsprechend sommerlich angezogen. Dann aber zog unvermittelt, wie es
allerdings im Hochgebirge typisch ist, kurz vor dem Start ein Unwetter auf.
Zum Umkleiden blieb keine Zeit mehr. Der Start erfolgte in strömendem
Regen und es kam heftiger Wind begleitet von einem Kälteeinbruch auf.
Trotz eigentlich ungeeigneter Laufräder und Reifen „schwamm"
ich, kaum etwas durch die optische Sonnenbrille sehend, im vorderen Feld
mit. Vier Ausreißer konnten sich mit 18 Sekunden ins Ziel retten. 17
Rennfahrer spurteten um Platz 5. Durch einen Sturz im rangelnden Feld nahe
der 1000m-Marke leicht behindert, holte ich im Spurt noch mächtig auf
und belegte den 12. Gesamtrang Bei dieser Unwetterfahrt mit nicht ganz
regulären Bedingungen noch eine ansprechende Platzierung und eine gute
Ausgangsbedingung für 2011(!). Bei der allabendlichen Siegerehrung
bekam ich meinen 14. Pokal innerhalb meiner 10jährigen
Teilnahme.
Es war eine schöne und hochklassige Rennwoche und für mich ein
14tägiger Urlaub in Österreich. Es war aber auch die letzte UCI
Weltmeisterschaft! Die UCI ordnet ab 2011 die Senioren dem Breitensport zu.
Damit werden die Masters zu Hobby-Fahrern. Auf einem Flugblatt jedoch
verspricht der Organisator der Renntage in St.Johann weiterhin eine WM auf
Basis einer neu geschaffenen Föderation. Nach dem Motto: - es gibt ja
auch mehrere Box-Weltmeister -..... Das Ganze jedoch symptomatisch.
„Der Einfluss vieler Senioren auf das Bestehen und die Entwicklung
der Vereine und die Vorbildwirkung wird nicht gewürdigt."
Außerdem unterscheidet sich der lizenzierte Masters deutlich im
Leistungsvermögen vom „Hobby". Vielleicht ändert man die
Entscheidung noch einmal, wenn genügend Proteste beim UCI eingehen und
die nationalen Verbände Einspruch einlegen.
Start zum elften Cup wegen Gewitter um halbe Stunde verlegt
by Felix Loepthien
Am 14.8. hatte die Radsportabteilung des Motor Eberswaldes zum elften Barnim-Cup mit Start und Ziel in Tiefensee geladen. Trotz der einheitlich geschlossenen Wolkendecke schon am frühen Morgen machten sich 20 unerschrockene Radsportler/innen auf den Weg. Doch schon bald setzte ein Regen ein, der auch bis zum Ende des Rennens nicht mehr enden sollte. Als dann auch noch kurz vorm Start mehreres Donnergrollen über dem Südbarnim zu hören war entschied sich die Rennleitung den Start um eine halbe Stunde nach hinten auf halb elf zu verlegen. Ein Dank geht an dieser Stelle an Sportsfreund Riedel und sein Wohnmobil, welche dafür sorgten, dass völlig durchnässte mit dem Rad angereiste Eberswalder ein Dach über dem Kopf fanden.
Endlich dann um halb elf gab Maximilian Rathke nach der Streckenbeschreibung
den Start frei. Wegen der geringen Teilnehmerzahl im Männerrennen
startete ein geschlossenes Fahrerfeld, bestehend aus sechs
Männerfahrern, dreizehn Fahrern der Seniorenklasse und einer mutigen
Rennfahrerin. Bis kurz nach Prötzel ließen sich die Fahrer Zeit
mit Attacken, als dann aber die Windrichtung das Fahrerfeld auf die Windkante
setzte erfolgten die ersten Attacken. Wer jetzt zu weit im hinteren Teil des
Feldes fuhr musste schon erstmals stark Federn lassen und sich mühsam
wieder in den rettenden Windschatten zurückkämpfen. Weiter ging es
dann im Dauerregen auf teilweise stark verschmutzten Straßen, vorbei an
herabgestürzten Bäumen und Verkehrsunfällen. An einer dieser
vom schmutzüberspülten Straßen musste auch der Eberswalder
Seniorenfahrer Uwe Rosenkranz wegen eines Defektes runter vom Rad um schnell
den Reifen zu wechseln. Langsam wurde die Topographie für hiesige
Verhältnisse hügeliger, was zur Folge hatte, dass sich das
Fahrerfeld mehr und mehr dezimierte. Eine Spitzengruppe bildete sich heraus
aus der Fabian Pohl wenige Kilometer vor dem Ziel noch mal versuchte zu
attackieren aber wieder vom Feld gestellt wurde. So kam es zum Sprint, den
der Strausberger Thomas Altmann für sich entscheiden konnte. Bei den
Senioren siegte Sportsfreund Krause vor den Sportsfreunden Ristau und
Winselmann. Nach und nach kamen in weiteren Gruppen auch die letzten Fahrer
ins Ziel. Mit dabei die Eberswalder Andreas Ihde und Felix Loepthien, welche
mit dem Fahrrad angereist waren und sich ohne Abwarten der Siegerehrung
sofort auf den Weg nach Hause machten. Am Ende dieses
Vormittages waren beide um die 120 km im strömenden Regen und teilweise
Gewitter gefahren.
Schon am nächsten Tag saßen die Eberswalder wieder zu ihrer
üblichen Trainingsrunde morgens auf dem Rad, nach anfänglicher
Trockenheit wieder mit Regen. Halt! Moment, nicht alle Eberswalder.
Maximilian Rathke, Leistungsträger im Seniorenbereich war schon auf dem
Weg nach St. Johann zur wiederholten Teilnahme an der Weltmeisterschaft der
Amateure. Wir sind gespannt auf seinen Bericht und freuen uns auf hoffentlich
besseres Wetter zum nächsten Cuprennen am 4. September in Neuendorf.
Gute Platzierungen bei den Uckermärkischen Meisterschaften in Schönow
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Unsere Männer vom Hobbyteam auf Rang 3 der Teamwertung |
by Andreas Haertel
Der Sommer neigt sich dem Ende zu und in der Uckermark stehen nun schon zum 9. Mal die Meisterschaften für Lizenz- und Hobbyradfahrer an. Von beiden hat der SV Motor Eberswalde einige zu bieten. Die Starterliste der Lizenzfahrer war WM bedingt um viele gute Namen ausgedünnt, so fehlte auch aus diesem Grund unser bekannter Fahrer Maximilian Rathke. Das gesamte Starterfeld in der Lizenzklasse betrug etwas über 30 Fahrer. Pünktlich um 10 Uhr fiel bei strahlendem Sonnenschein und deutlichem Wind der Startschuss zum 67 km langen Rennen der Lizenzfahrer. Trotzdem nur 5 Fahrer unter 30zig Jahre alt waren, wurde nach 6 km schon mächtig auf das Tempo gedrückt. Erste Attacken gingen, denen zuerst Michaela Barz und dann Andreas Montag aus unserem Verein zum Opfer fielen. Typische Konsequenz bei Leuten, die berufsbedingt wenig Zeit haben zu trainieren. Es wurde weiter schnell gefahren bis ein großes Loch im Feld aufging. 14 Fahrer vorne, der verbliebene Rest hinten. Von den 14 konnten sich später noch einmal 3 Fahrer absetzen. Hinten arbeiteten unsere beiden Fahrer Uwe Rosenkranz und Andreas Haertel daran, möglichst wenig weitere Fahrer mit ins Ziel zu bringen. Immer wieder versuchen sie durch ruckartige Antritte an den Hügeln die Gruppe auf weniger als 6 Fahrer zu dezimieren. Ärgerlich gibt Andreas Haertel später zu Protokoll: „Wir beide waren eben einen Augenblick zu schwach, um im richtigen (vorderen) Teil des Rennens zu sitzen. Sch.... so mussten wir die ganze Zeit die Arbeit in dieser Gruppe übernehmen." Immerhin haben einige Zuschauer die gelieferte Show in den Orten mit Beifall belohnt. Andreas Haertel wurde 15ter (Gesamt) und Uwe Rosenkranz 19ter (Gesamt). Andreas Montag kam dann als 23ter (Gesamt) mit dem Hobbyfeld ins Ziel. Gewonnen hat das Rennen der auch aus dem Barnim Cup bekannte Alexander Tiedtke. Wir gratulieren dem Sieger und bedanken uns bei den Fahrern, die unsere Sponsoren bei den zahlreichen Zuschauern wirksam vertreten haben.
Kaum waren die Lizenzfahrer gestartet folgte ihnen das große Feld der 74 Hobbyfahrer darunter 7 des SV Motor Eberswalde. Dieses Rennen rennt etwas langsamer, schließlich fahren diese Leute keine Lizenzrennen. Wer aber denkt man kann so etwas mitfahren, wenn man mit dem Fahrrad nur Brötchen holt, täuscht sich. Ein Schnitt von 41,5 km/h steht auf dem Tacho und nach 30 Kilometern versuchen immer wieder Fahrer auszureißen. Auch hier wird schon mal 50km/h gefahren, dabei können sich 2 Fahrer absetzen. Das restliche Fahrerfeld ist kompakt beisammen. Immer wieder fallen Fahrer hinten heraus, aber die 7 Eberswalder sind noch drin. Am Ende gibt es einen Massensprint des Feldes in dem es Andreas Ihde und Ingolf Fix gelingt noch vordere Plätze zu belegen. Ingolf Fix belegt Platz 3, Rainer Falke Platz 4, Ronny Kaloski Platz 5 und Andreas Ihde Platz 6 in ihrer jeweiligen Altersklasse.
Als drittes Rennen und das macht die Veranstaltung so attraktiv, gibt es ein 28
km Rennen. Hier können dann die ganz jungen und die, die meinen 28 km
reichen, mitfahren. Der jüngste war elf und der älteste 69 Jahre.
Aber auch hier gilt kein „Brötchenholetempo". Während des
Rennens zerlegte sich das Feld in Gruppen. Bernd Borchert kämpfte mit
einem Fahrer aus Schwedt und musste sich am Ende mit Platz 2 in seiner
Altersklasse zufrieden geben. Wer jetzt nicht weiß wer Bernd ist, sollte
sich mal an den immer hilfreichen Streckenposten beim Barnim Cup erinnern.
Durch das kompakte Auftreten unserer Mannen gelang es sowohl im Lizenz- als auch im Jedermannrennen in der Teamwertung den 3. Platz zu belegen.
Ergebnisse der SV Motor Eberswalde Fahrer:
Lizenzrennen 67km
Andreas Haertel Ges: 15 Ak: 11
Uwe Rosenkranz Ges: 19 Ak: 14
Andreas Montag Ges: 23 Ak: 18
Hobbyrennen 67km
Ingolf Fix Ges: 10 Ak: 3
Andreas Ihde Ges: 9 Ak: 6
Felix Loepthien Ges: 15 Ak: 9
Ronny Kaloski Ges: 18 Ak: 5
Rainer Falke Ges: 37 Ak: 4
Michael Przybylzky Ges: 40 Ak: 11
Torsten Strenge Ges: 46 Ak: 14
Hobbyrennen 28km
Bernd Bochert Ges: 11 Ak: 2
Teamwertung Lizenzrennen 3Pl.
Teamwertung Hobbyrennen 3Pl.
Fotos vom 9. Barnim-Cup sind online
Vom Wettergott, falschen Vorhersagen und unüblichen Entscheidungen
Erst meckerten wir ob des kalten Wetters und des nicht kommen wollenden Sommers, dann endlich kam der Sommer und das mit voller Macht. Nun meckerten wir ob der großen Hitze und der endlosen Trockenheit und heute nun meckerten wir ob des unaufhörlich scheinenden Regens. Recht machen kann es der Wettergott uns Menschen wohl nie. Und so hat wohl auch die von den Fahrern mehrheitlich getroffene Entscheidung, das Straßenrennen der Zweietappenfahrt auf einen anderen Termin zu verschieben, nicht nur Freunde gefunden. Wir bitten trotzdem darum, uns diesen Entschluss nicht nachzutragen, auch wenn im Nachhinein festzuhalten ist, dass ein wenig mehr Geduld und etwas weniger Glaube an die Wettervorhersagen, die Dauerregen für unsere Region angekündigt hatten, uns einen trockenen und warmen Sommernachmittag beschert hätten. Doch wie es nun einmal so ist, Hellerseher sind wir alle nicht.
Dem Wetter geschuldet, welches uns am Morgen mit Dauerregen und Gewitter empfing, standen auch nur hartgesottene Sportler am Start der Zweietappenfahrt. Insgesamt 16 Fahrer wagten sich bei widrigen Bedingungen, den Kampf gegen die Uhr aufzunehmen. 23 Kilometer waren auf der leicht profilierten Strecke von Britz nach Joachimsthal und zurück zu bezwingen. Pudelnass stürzten sich die Mannen und Lydia ins Rennen und alle waren sich einig, Wetter für Bestzeiten war das bestimmt nicht. Doch erstens kommt es anderes und zweitens als man denkt: Die Bestzeit fiel - 31 Minuten und 37 Sekunden, das ist die magische Zeit, die es ab nun zu schlagen gilt. Mit dieser Zeit gewann Fabian Pohl (RC Gera) die Tageswertung der Männer vor Sascha Schneider (Radteam Borgsdorf) und Jörn Hoffmann (BRC Semper 1925). Während Fabian den Sieg mit mehr als eine Minute Vorsprung zweifelsfrei in der Tasche hatte, lag zwischen dem Zweit- und Drittplatzierten gerade mal eine knappe Sekunde (33:54 zu 33:55). Bei den Senioren holte sich mit einer Zeit von 32:41 Jens Spitzbart vom SSV Gera 1990 den Tagesabschnittssieg. Auf dem zweiten Rang sortierte sich mit einer Zeit von 33:06 René Ristau (RC Kleinmachnow) vor dem Drittplatzierten Reinhard Scheer (FRC 90) ein, der damit wieder einmal zeigte, das Alter nicht vor Leistung schützt. Bester Motor-Starter wurde Rainer Falke, der mit einer Zeit von 35:13 den vierten Rang belegte. Lydia Wegemund bewies einmal mehr, dass sie ordentlich zulangen kann und fuhr mit 35:29 eine ansprechende Zeit.
Bis auf die Haut durchgenässt standen Sie nun alle da und schauten gen Himmel. Doch dieser gab noch lange keine Entwarnung. Kurzzeitig in den Autos verschwunden, um sich zumindest trockene Sachen auf feuchte Haut überzustreifen, kamen viele auch schon bald neugierig zum Wertungswagen, um die Platzierungen zu erspähen. Also hieß es auch für den WA wieder raus ins Nass und die kleine "Siegerehrung" vornehmen. Und dann war er da, der folgenschwere Vorschlag - Rennverschiebung. Schnell war sich zumindest die Mehrheit einig, dass es nicht viel Sinn machen würde, dem Regen weiter zuzusehen. Nachdem der selbstgebackene Apfelkuchen und die Kirschtorte verzerrt waren, verstreuten sich die Renner in alle Himmelsrichtungen - der Heimweg war angetreten. Nur 30 Minuten später ließ der Regen nach, eine Stunde später war die Straße trocken und vom vormittäglichen gewittrigem Dauerregen nichts mehr zu erahnen...
Nichtsdestotrotz müssen wir nun alle mit der getroffenen Entscheidung Leben. Es war die erste "Rennabsage" in 20 Jahren Barnim-Cup-Geschichte und es wird hoffentlich vorerst die letzte gewesen sein. Wie heute bereits angekündigt, werden wir das zweite Wertungsrennen der Zweietappenfahrt am Sonnabend, den 31. Juli um 10.00 Uhr nachholen. Starten und um den Tagessieg kämpfen dürfen alle, die harte Trainingskilometer brauchen, in die Punktewertung kommen an jenem Tag nur jene, die auch das heutige Zeitfahren bestritten haben.