Wichtig!!! - Sportlerball 2010 steht an
Für alle die Lust auf einen gemeinsamen Abend mit seinen Radsportfreunden haben, hier eine wichtige Termininformation. Am 20.11.2010 findet im Haus Schwärzetal der diesjährige Sporlerball statt. Die Karte kostet pro Nase 23 Euro; dafür gibt es (hoffentlich) gute Musik, leckeres Essen und viel Spaß. Also, wer Interesse hat, meldet sich bitte schnellstmöglich, d.h. bis spätestens zum 24.09.201 bei Torsten oder mir oder hinterläßt hier eine kurze Antwort. Frau und Freundin sind natürlich herzlich mit eingeladen.
Dann also bis Sonntag bei Rund um Strausberg.
Gute Beine und gute Platzierungen bei der WM in St. Johann - Nur der ganz große Wurf blieb aus
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Max geht als 3. über die Huber Höhe und führt die Verfolger an |
by Maximilian Rathke
Diese Meisterschaften finden nun schon über Jahrzehnte statt; der
Weltcup bereits das 42. Mal und die UCI-Weltmeisterschaft der Senioren seit
1989. Seit 1989 gehört die Klasse der Senioren gleichberechtigt mit zu
den Rennsport-Klassen der Junioren, der U23 und der Elite im männlichen
und weiblichen Bereich. Die Weltmeister aller Altersklassen bekommen die
gleiche Medaille. So sieht zum Beispiel meine Silbermedaille von 2004 genau
so aus, wie die von Erik Zabel.
Das Gebiet um St.Johann/Tirol ist eine typische Alpenregion, allerdings mit
dem Wetterphänomen eines starken Föhneinflusses behaftet. Im Sommer
daher oft sehr schwül warm. Da es außerdem auf etwa 800m Höhe
liegt, ist es angeraten, sich als Flachländer, wie wir Brandenburger es
sind, zu akklimatisieren.
Als Rentner und St.Johannsüchtiger habe ich Zeit, deshalb fuhr ich schon
eine Woche früher nach St.Johann. Über die Jahre, ich nehme nun
schon zum 10. mal an der WM teil, hat sich als guter Formgradmesser die
Trainingsrunde von Fieberbrunn aus über den Pillersee-Pass erwiesen. Wie
jedes Jahr, obwohl ich zu Hause viel und gut trainiert habe, hatte ich am
ersten Tag auf dem Gipfel trotz „Rettungsring" keine Luft mehr und die
Beinmuskulatur brannte. Am dritten Tag bin ich schon mit dem großen
Blatt darüber gefahren; ein Zeichen für Akklimatisierung.
Wie immer startete ich mein erstes Weltcuprennen als Generalprobe in der
jüngeren Altersklasse (Scheer-Rennen). Oh Schreck, 130 Nummern waren
vergeben, dementsprechend hektisch war dann auch die Startphase. Aber oben an
der Huberhöhe hatte sich das Feld bereits sondiert, 42 Fahrer fuhren
über die Kuppe und blieben bis auf zwei Ausreißer zusammen. Also
Massensprint um Bronze. Der Einlauf war wie immer sehr verbissen und daher
gefährlich. Ich hielt mich raus und wurde trotzdem noch 24. Meine Beine
waren echt gut und ich war problemlos über die Steigungen gekommen.
Reinhard Scheer war nicht mitgefahren, da er kein Risiko vor seiner
Zeitfahr-WM eingehen wollte. Am Dienstag dann mein eigentliches
Weltcuprennen. An der Huberhöhe fuhren ein Franzose und ein
Neuseeländer auf und davon. Ich initiierte eine sechsköpfige
Verfolgergruppe, die aber nur zur Hälfte bis Schwendt ordentlich
kreiselte und vor dem 2. Anstieg von den „Rollern" eingeholt wurde. Wir
waren dann 34 Verfolger, die um Bronze kämpften. Obwohl der Endkampf
für mich günstig lief, wurde ich nach einem 250m-Spurt „nur"
4. aus dem Feld und damit also Gesamtsechter. Ein schöner großer
Pokal war der Lohn. - Die WM musste es also bringen!
Am Mittwoch dann fand die Zeitfahr-Weltmeisterschaft statt. Hier verfehlte
Reinhard Scheer nur ganz knapp den WM-Titel mit einer Zeit von 27.13 min. Ich
hielt die Beine still und kämpfte nicht gegen die Uhr. Die 2.
Hälfte der Woche, also Donnerstag bis Samstag, war der
UCI-Weltmeisterschaft vorbehalten.
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Der
Müllsack von den Bauarbeitern am Streckenrand |
Am Donnerstag wurde Reinhard Scheer in der Altersklasse 65-69 Weltmeister,
nachdem ein Italiener, welcher, weil wegen Doping gesperrt, unter falschen
Namen gestartet war, disqualifiziert wurde. Am Freitag war dann mein
großer Tag. Entsprechend heftig mein Adrenalinspiegel. Der Tag
versprach schön zu werden. Auf der Warmfahrstrecke waren dann alle
entsprechend sommerlich angezogen. Dann aber zog unvermittelt, wie es
allerdings im Hochgebirge typisch ist, kurz vor dem Start ein Unwetter auf.
Zum Umkleiden blieb keine Zeit mehr. Der Start erfolgte in strömendem
Regen und es kam heftiger Wind begleitet von einem Kälteeinbruch auf.
Trotz eigentlich ungeeigneter Laufräder und Reifen „schwamm"
ich, kaum etwas durch die optische Sonnenbrille sehend, im vorderen Feld
mit. Vier Ausreißer konnten sich mit 18 Sekunden ins Ziel retten. 17
Rennfahrer spurteten um Platz 5. Durch einen Sturz im rangelnden Feld nahe
der 1000m-Marke leicht behindert, holte ich im Spurt noch mächtig auf
und belegte den 12. Gesamtrang Bei dieser Unwetterfahrt mit nicht ganz
regulären Bedingungen noch eine ansprechende Platzierung und eine gute
Ausgangsbedingung für 2011(!). Bei der allabendlichen Siegerehrung
bekam ich meinen 14. Pokal innerhalb meiner 10jährigen
Teilnahme.
Es war eine schöne und hochklassige Rennwoche und für mich ein
14tägiger Urlaub in Österreich. Es war aber auch die letzte UCI
Weltmeisterschaft! Die UCI ordnet ab 2011 die Senioren dem Breitensport zu.
Damit werden die Masters zu Hobby-Fahrern. Auf einem Flugblatt jedoch
verspricht der Organisator der Renntage in St.Johann weiterhin eine WM auf
Basis einer neu geschaffenen Föderation. Nach dem Motto: - es gibt ja
auch mehrere Box-Weltmeister -..... Das Ganze jedoch symptomatisch.
„Der Einfluss vieler Senioren auf das Bestehen und die Entwicklung
der Vereine und die Vorbildwirkung wird nicht gewürdigt."
Außerdem unterscheidet sich der lizenzierte Masters deutlich im
Leistungsvermögen vom „Hobby". Vielleicht ändert man die
Entscheidung noch einmal, wenn genügend Proteste beim UCI eingehen und
die nationalen Verbände Einspruch einlegen.
Start zum elften Cup wegen Gewitter um halbe Stunde verlegt
by Felix Loepthien
Am 14.8. hatte die Radsportabteilung des Motor Eberswaldes zum elften Barnim-Cup mit Start und Ziel in Tiefensee geladen. Trotz der einheitlich geschlossenen Wolkendecke schon am frühen Morgen machten sich 20 unerschrockene Radsportler/innen auf den Weg. Doch schon bald setzte ein Regen ein, der auch bis zum Ende des Rennens nicht mehr enden sollte. Als dann auch noch kurz vorm Start mehreres Donnergrollen über dem Südbarnim zu hören war entschied sich die Rennleitung den Start um eine halbe Stunde nach hinten auf halb elf zu verlegen. Ein Dank geht an dieser Stelle an Sportsfreund Riedel und sein Wohnmobil, welche dafür sorgten, dass völlig durchnässte mit dem Rad angereiste Eberswalder ein Dach über dem Kopf fanden.
Endlich dann um halb elf gab Maximilian Rathke nach der Streckenbeschreibung
den Start frei. Wegen der geringen Teilnehmerzahl im Männerrennen
startete ein geschlossenes Fahrerfeld, bestehend aus sechs
Männerfahrern, dreizehn Fahrern der Seniorenklasse und einer mutigen
Rennfahrerin. Bis kurz nach Prötzel ließen sich die Fahrer Zeit
mit Attacken, als dann aber die Windrichtung das Fahrerfeld auf die Windkante
setzte erfolgten die ersten Attacken. Wer jetzt zu weit im hinteren Teil des
Feldes fuhr musste schon erstmals stark Federn lassen und sich mühsam
wieder in den rettenden Windschatten zurückkämpfen. Weiter ging es
dann im Dauerregen auf teilweise stark verschmutzten Straßen, vorbei an
herabgestürzten Bäumen und Verkehrsunfällen. An einer dieser
vom schmutzüberspülten Straßen musste auch der Eberswalder
Seniorenfahrer Uwe Rosenkranz wegen eines Defektes runter vom Rad um schnell
den Reifen zu wechseln. Langsam wurde die Topographie für hiesige
Verhältnisse hügeliger, was zur Folge hatte, dass sich das
Fahrerfeld mehr und mehr dezimierte. Eine Spitzengruppe bildete sich heraus
aus der Fabian Pohl wenige Kilometer vor dem Ziel noch mal versuchte zu
attackieren aber wieder vom Feld gestellt wurde. So kam es zum Sprint, den
der Strausberger Thomas Altmann für sich entscheiden konnte. Bei den
Senioren siegte Sportsfreund Krause vor den Sportsfreunden Ristau und
Winselmann. Nach und nach kamen in weiteren Gruppen auch die letzten Fahrer
ins Ziel. Mit dabei die Eberswalder Andreas Ihde und Felix Loepthien, welche
mit dem Fahrrad angereist waren und sich ohne Abwarten der Siegerehrung
sofort auf den Weg nach Hause machten. Am Ende dieses
Vormittages waren beide um die 120 km im strömenden Regen und teilweise
Gewitter gefahren.
Schon am nächsten Tag saßen die Eberswalder wieder zu ihrer
üblichen Trainingsrunde morgens auf dem Rad, nach anfänglicher
Trockenheit wieder mit Regen. Halt! Moment, nicht alle Eberswalder.
Maximilian Rathke, Leistungsträger im Seniorenbereich war schon auf dem
Weg nach St. Johann zur wiederholten Teilnahme an der Weltmeisterschaft der
Amateure. Wir sind gespannt auf seinen Bericht und freuen uns auf hoffentlich
besseres Wetter zum nächsten Cuprennen am 4. September in Neuendorf.
Gute Platzierungen bei den Uckermärkischen Meisterschaften in Schönow
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Unsere Männer vom Hobbyteam auf Rang 3 der Teamwertung |
by Andreas Haertel
Der Sommer neigt sich dem Ende zu und in der Uckermark stehen nun schon zum 9. Mal die Meisterschaften für Lizenz- und Hobbyradfahrer an. Von beiden hat der SV Motor Eberswalde einige zu bieten. Die Starterliste der Lizenzfahrer war WM bedingt um viele gute Namen ausgedünnt, so fehlte auch aus diesem Grund unser bekannter Fahrer Maximilian Rathke. Das gesamte Starterfeld in der Lizenzklasse betrug etwas über 30 Fahrer. Pünktlich um 10 Uhr fiel bei strahlendem Sonnenschein und deutlichem Wind der Startschuss zum 67 km langen Rennen der Lizenzfahrer. Trotzdem nur 5 Fahrer unter 30zig Jahre alt waren, wurde nach 6 km schon mächtig auf das Tempo gedrückt. Erste Attacken gingen, denen zuerst Michaela Barz und dann Andreas Montag aus unserem Verein zum Opfer fielen. Typische Konsequenz bei Leuten, die berufsbedingt wenig Zeit haben zu trainieren. Es wurde weiter schnell gefahren bis ein großes Loch im Feld aufging. 14 Fahrer vorne, der verbliebene Rest hinten. Von den 14 konnten sich später noch einmal 3 Fahrer absetzen. Hinten arbeiteten unsere beiden Fahrer Uwe Rosenkranz und Andreas Haertel daran, möglichst wenig weitere Fahrer mit ins Ziel zu bringen. Immer wieder versuchen sie durch ruckartige Antritte an den Hügeln die Gruppe auf weniger als 6 Fahrer zu dezimieren. Ärgerlich gibt Andreas Haertel später zu Protokoll: „Wir beide waren eben einen Augenblick zu schwach, um im richtigen (vorderen) Teil des Rennens zu sitzen. Sch.... so mussten wir die ganze Zeit die Arbeit in dieser Gruppe übernehmen." Immerhin haben einige Zuschauer die gelieferte Show in den Orten mit Beifall belohnt. Andreas Haertel wurde 15ter (Gesamt) und Uwe Rosenkranz 19ter (Gesamt). Andreas Montag kam dann als 23ter (Gesamt) mit dem Hobbyfeld ins Ziel. Gewonnen hat das Rennen der auch aus dem Barnim Cup bekannte Alexander Tiedtke. Wir gratulieren dem Sieger und bedanken uns bei den Fahrern, die unsere Sponsoren bei den zahlreichen Zuschauern wirksam vertreten haben.
Kaum waren die Lizenzfahrer gestartet folgte ihnen das große Feld der 74 Hobbyfahrer darunter 7 des SV Motor Eberswalde. Dieses Rennen rennt etwas langsamer, schließlich fahren diese Leute keine Lizenzrennen. Wer aber denkt man kann so etwas mitfahren, wenn man mit dem Fahrrad nur Brötchen holt, täuscht sich. Ein Schnitt von 41,5 km/h steht auf dem Tacho und nach 30 Kilometern versuchen immer wieder Fahrer auszureißen. Auch hier wird schon mal 50km/h gefahren, dabei können sich 2 Fahrer absetzen. Das restliche Fahrerfeld ist kompakt beisammen. Immer wieder fallen Fahrer hinten heraus, aber die 7 Eberswalder sind noch drin. Am Ende gibt es einen Massensprint des Feldes in dem es Andreas Ihde und Ingolf Fix gelingt noch vordere Plätze zu belegen. Ingolf Fix belegt Platz 3, Rainer Falke Platz 4, Ronny Kaloski Platz 5 und Andreas Ihde Platz 6 in ihrer jeweiligen Altersklasse.
Als drittes Rennen und das macht die Veranstaltung so attraktiv, gibt es ein 28
km Rennen. Hier können dann die ganz jungen und die, die meinen 28 km
reichen, mitfahren. Der jüngste war elf und der älteste 69 Jahre.
Aber auch hier gilt kein „Brötchenholetempo". Während des
Rennens zerlegte sich das Feld in Gruppen. Bernd Borchert kämpfte mit
einem Fahrer aus Schwedt und musste sich am Ende mit Platz 2 in seiner
Altersklasse zufrieden geben. Wer jetzt nicht weiß wer Bernd ist, sollte
sich mal an den immer hilfreichen Streckenposten beim Barnim Cup erinnern.
Durch das kompakte Auftreten unserer Mannen gelang es sowohl im Lizenz- als auch im Jedermannrennen in der Teamwertung den 3. Platz zu belegen.
Ergebnisse der SV Motor Eberswalde Fahrer:
Lizenzrennen 67km
Andreas Haertel Ges: 15 Ak: 11
Uwe Rosenkranz Ges: 19 Ak: 14
Andreas Montag Ges: 23 Ak: 18
Hobbyrennen 67km
Ingolf Fix Ges: 10 Ak: 3
Andreas Ihde Ges: 9 Ak: 6
Felix Loepthien Ges: 15 Ak: 9
Ronny Kaloski Ges: 18 Ak: 5
Rainer Falke Ges: 37 Ak: 4
Michael Przybylzky Ges: 40 Ak: 11
Torsten Strenge Ges: 46 Ak: 14
Hobbyrennen 28km
Bernd Bochert Ges: 11 Ak: 2
Teamwertung Lizenzrennen 3Pl.
Teamwertung Hobbyrennen 3Pl.
Fotos vom 9. Barnim-Cup sind online
Vom Wettergott, falschen Vorhersagen und unüblichen Entscheidungen
Erst meckerten wir ob des kalten Wetters und des nicht kommen wollenden Sommers, dann endlich kam der Sommer und das mit voller Macht. Nun meckerten wir ob der großen Hitze und der endlosen Trockenheit und heute nun meckerten wir ob des unaufhörlich scheinenden Regens. Recht machen kann es der Wettergott uns Menschen wohl nie. Und so hat wohl auch die von den Fahrern mehrheitlich getroffene Entscheidung, das Straßenrennen der Zweietappenfahrt auf einen anderen Termin zu verschieben, nicht nur Freunde gefunden. Wir bitten trotzdem darum, uns diesen Entschluss nicht nachzutragen, auch wenn im Nachhinein festzuhalten ist, dass ein wenig mehr Geduld und etwas weniger Glaube an die Wettervorhersagen, die Dauerregen für unsere Region angekündigt hatten, uns einen trockenen und warmen Sommernachmittag beschert hätten. Doch wie es nun einmal so ist, Hellerseher sind wir alle nicht.
Dem Wetter geschuldet, welches uns am Morgen mit Dauerregen und Gewitter empfing, standen auch nur hartgesottene Sportler am Start der Zweietappenfahrt. Insgesamt 16 Fahrer wagten sich bei widrigen Bedingungen, den Kampf gegen die Uhr aufzunehmen. 23 Kilometer waren auf der leicht profilierten Strecke von Britz nach Joachimsthal und zurück zu bezwingen. Pudelnass stürzten sich die Mannen und Lydia ins Rennen und alle waren sich einig, Wetter für Bestzeiten war das bestimmt nicht. Doch erstens kommt es anderes und zweitens als man denkt: Die Bestzeit fiel - 31 Minuten und 37 Sekunden, das ist die magische Zeit, die es ab nun zu schlagen gilt. Mit dieser Zeit gewann Fabian Pohl (RC Gera) die Tageswertung der Männer vor Sascha Schneider (Radteam Borgsdorf) und Jörn Hoffmann (BRC Semper 1925). Während Fabian den Sieg mit mehr als eine Minute Vorsprung zweifelsfrei in der Tasche hatte, lag zwischen dem Zweit- und Drittplatzierten gerade mal eine knappe Sekunde (33:54 zu 33:55). Bei den Senioren holte sich mit einer Zeit von 32:41 Jens Spitzbart vom SSV Gera 1990 den Tagesabschnittssieg. Auf dem zweiten Rang sortierte sich mit einer Zeit von 33:06 René Ristau (RC Kleinmachnow) vor dem Drittplatzierten Reinhard Scheer (FRC 90) ein, der damit wieder einmal zeigte, das Alter nicht vor Leistung schützt. Bester Motor-Starter wurde Rainer Falke, der mit einer Zeit von 35:13 den vierten Rang belegte. Lydia Wegemund bewies einmal mehr, dass sie ordentlich zulangen kann und fuhr mit 35:29 eine ansprechende Zeit.
Bis auf die Haut durchgenässt standen Sie nun alle da und schauten gen Himmel. Doch dieser gab noch lange keine Entwarnung. Kurzzeitig in den Autos verschwunden, um sich zumindest trockene Sachen auf feuchte Haut überzustreifen, kamen viele auch schon bald neugierig zum Wertungswagen, um die Platzierungen zu erspähen. Also hieß es auch für den WA wieder raus ins Nass und die kleine "Siegerehrung" vornehmen. Und dann war er da, der folgenschwere Vorschlag - Rennverschiebung. Schnell war sich zumindest die Mehrheit einig, dass es nicht viel Sinn machen würde, dem Regen weiter zuzusehen. Nachdem der selbstgebackene Apfelkuchen und die Kirschtorte verzerrt waren, verstreuten sich die Renner in alle Himmelsrichtungen - der Heimweg war angetreten. Nur 30 Minuten später ließ der Regen nach, eine Stunde später war die Straße trocken und vom vormittäglichen gewittrigem Dauerregen nichts mehr zu erahnen...
Nichtsdestotrotz müssen wir nun alle mit der getroffenen Entscheidung Leben. Es war die erste "Rennabsage" in 20 Jahren Barnim-Cup-Geschichte und es wird hoffentlich vorerst die letzte gewesen sein. Wie heute bereits angekündigt, werden wir das zweite Wertungsrennen der Zweietappenfahrt am Sonnabend, den 31. Juli um 10.00 Uhr nachholen. Starten und um den Tagessieg kämpfen dürfen alle, die harte Trainingskilometer brauchen, in die Punktewertung kommen an jenem Tag nur jene, die auch das heutige Zeitfahren bestritten haben.
Von knallenden Schaltungen und sich senkenden Bahnschranken
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Das Siegertrio der Senioren: Gerhard Wegner,
René Ristau, |
Ängstlich schauten wir dem Wetterbericht entgegen und hofften zumindest auf ein wenig Abkühlung fürs Wochenende, denn die gefühlten 40°C der letzten Arbeitstage waren dann doch zuviel, um dem 7. Barnim-Cup freudig entgegenzusehen. Der Wunsch nach etwas kühlerem Rennwetter wurde erhört, vielleicht sogar etwas zu sehr, denn das Thermometer viel um fast 15°C und ließ - zumindest beim Warmfahren - leicht "frösteln". Doch die Streckenführung des Tages heizte gleich nach dem Start ordentlich ein, denn die ersten Wellen lagen nur gut 1,5 km entfernt. Auf die Berg- und Talfahrt von Eberswalde nach Liepe über Struwenberg, Hohenfinow weiter nach Falkenberg über das Cöthener Gebirge nach Dannenberg und zurück machten sich 29 unerschrockene Radsportfreunde. Während die wenige Minuten später startenden Männer erst einmal auf Zusammenarbeit setzten, befand sich im Seniorenfeld mit Gerhard Wegner (RV Iduna Berlin) gleich der erste Angreifer des Tages. Noch nicht einmal 2 km standen auf dem Tacho, da brachte der Berliner die Konkurrenz am Oderberg ordentlich zum schwitzen. Noch aber waren alle frisch und konnten diese und die folgenden Attacken parieren. Erst am Struwenberg leuchteten die Lampen wieder auf rot, denn diese giftige Rampe fordert traditionell die ersten Opfer. Doch wie das mit der Gewohnheit so ist, manchmal wird sie unangemeldet durchbrochen. Und so war es wohl seit Jahren das erste Mal, dass an der Kreuzung in Hohenfinow noch immer keine Verluste zu verzeichnen waren. Sowohl das Senioren- als auch das Männerfeld nahm geschlossen die Abfahrt des Falkenberges und die folgende Anfahrt zum Cöthener Berg unter die Räder. Doch dann war Schluss mit lustig. Der Anstieg nach Cöthen deckte den Trainingszustand gnadenlos auf. Die Oberschenkel brannten. Der Atem wurde schwerer. Die Schaltungen knallten auf der Suche nach dem passenden, alles rettenden Gang. Die letzte steile Rampe zur Hauptstraße hinauf bot die Chance zur erfolgreichen Attacke; die Verlängerung auf der Windkante in Richtung Dannenberg die Möglichkeit der Verteidigung des Vorsprungs. Nun war es geschehen, die Felder waren zersprengt und in kleinen Gruppen wurde um Anschluss, Sieg und Platzierung gekämpft. Die Wende bei Torgelow erreicht, ging es zurück nach Hohenfinow, wo es auf der Zusatzrunde über Falkenberg noch einmal galt, Kräfte freizusetzen, um dann den Endspurt in Richtung Eberswalde einzuleiten.
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Männerpodest: Julian Respondek, Bergziege - Fabian Pohl
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Während "Bergziege" Fabian Pohl (RC Gera) mal wieder alleine der Konkurrenz davon fuhr und dem Sieg entgegenkurbelte, kämpften dahinter die beiden Männerfahrer Julian Respondek (Team Helle Mitte Berlin) und Florian Fahr (Radteam Cöpenick) lange um den Anschluss, am Ende jedoch wieder "nur" um die Plätze. Die schnelleren Beine im Schlussanstieg hatte letztlich der wesentlich leichter gebaute Julian Respondek. Bei den Senioren schien es fast so, als sollte eine geschlossene Schranke in Struwenberg die harte Arbeit der Ausreißer zunichte machen, denn durch die Zwangspause waren nicht nur die Beine dick, sondern die schon abgehängten Konkurrenten fast wieder am Hinterrad. Am Ende sollte aber auch diese Episode des Tages gut ausgehen und so verteidigte die Spitze die Führung zu den Verfolgern, wenn auch der Zeitabstand nun verschwindend gering war und es keine Luft für Plänkeleien mehr gab. Den Bergsprint gewann René Ristau (RC Kleinmachnow) vor Gerhard Wegner (RV Iduna Berlin) und Frank Schwabe (Radteam Borgsdorf). Bester Eberswalder war an diesem Tag Senior Ingolf Fix, wobei auch die anderen Schwarz/Orangen eine gute Leistung ablieferten und zeigten, dass Radsport unsere gemeinsame Leidenschaft ist.
Ein schneller Ritt über die Barnimer Hügel ging wieder einmal ohne Zwischenfälle zu Ende. Dafür geht unser Dank auch noch einmal an die Helfer, die dieses mal nicht nur aus unseren Reihen kamen, sondern mit den Eltern von Fabian Pohl und Alexander und Klaus Tiedtke, vereinsübergreifende "Amtshilfe" boten.
"Die Stunde der Wahrheit" oder "Der erbarmungslose Kampf gegen die Uhr"
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Super durchtrainiert kam er mal wieder daher - Fabian Pohl - Sieger des Barnim-Cup-Zeitfahren 2010 bei den Männern |
Tja, eigentlich weiß ich ja gar nicht so genau was ich schreiben soll, denn anwesend war ich ja nicht beim diesjährigen Barnim-Cup-Zeitfahren, aber wer gewonnen hat, weiß ich trotzdem ;-) Und so hinterlasse ich euch ein paar Zeilen und vor allem für alle Interessenten die Zeiten als PDF-Download.
Wieder einmal bewahrheitete sich, dass der Kampf gegen die Uhr nicht jedermanns Sache ist und so war es nicht verwunderlich, dass sich eigentlich nur "Spezialisten" der schweiß- und krampftreibenden Disziplin stellten. 19 Kämpfer wagten sich auf die 21-kilometerlange Traditionsstrecke Neuendorf-Paarstein-Neuendorf. Analog zum Grio ging es auch für die Barnim-Cup-Fahrer erst einmal bergauf, wobei der Paarsteinberg nicht ganz so lang und steil ist wie die Anfahrt zum Kronplatz ;-) Nachdem der "Hügel" bewältigt und kurz Luft geholt war, ketteten auch diejenigen wieder rechts, die den Berg mit Trittfrequenz bezwingen wollten. Danach fiel das Tacho bei den Schnellsten kaum mehr unter die 40 km/h-Grenze. Der Schweiß brannte in den Augen, die Muskeln piekten, das Herz bochte 190 mal in der Minute mit aller Kraft durch den ganzen Körper und der Kilometerzähler schien stehen geblieben - so oder so ähnlich muss es gewesen sein...
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Der WA bei der Arbeit - Professionelle Zeitnahme mit dem iPhone |
Sicher ist hingegen, dass zwei Starter, die das erste Mal beim Barnim-Cup waren, die Strecke einwenig erweitert haben und so leider wertvolle Zeit verloren. Neben menschlicher war auch materielle Ermüdung zu verzeichnen - Pechvogel des Tages ob eines gebrochenem Lenkers war Seniorenfahrer Stefan Ebert (Zehlendorfer Eichhörnchen). Glücklich indes könnte wieder einmal Fabian Pohl, dieses Jahr das Team Highworks - BH Bikes startend, sein. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 44 km/h legte er mal wieder eine Fabelzeit auf den Barnimer Asphalt, denn genau 28:31 min standen auf der Uhr, als er über die Ziellinie flog. Mit einer halben Minute Rückstand reihte sich Bernd Poethke (Radteam Cöpenick) vor Alan Kamal (PSV-Cycling-Team Berlin), der 30:53 min für die Stecke brauchte, auf den Plätzen zwei und drei ein. Die Senioren zeigten mal wieder, dass der erbarmungslose Kampf gegen die Uhr keine Frage des Alters ist, sondern eine Frage der Leidenschaft, der Gene, des Könnens - denn sowohl der Sieger René Ristau (RC Kleinmachnow) als auch der Zweitplatzierte Reinhard Scheer (FRC 90) blieben unter der magischen Zeitmarke von 30 Minuten. Auch dem Drittplatzierte gehört unsere größte Anerkennung, den Günther Hoffmann (TSG Wisman) ließ mit seinen 70 Jahren und einer Zeit von 30:45 min so manche "junge Spunde" hinter sich.
Am Ende geht unser Dank an alle Sportler, die sich auf den Weg nach Paarstein gemacht haben, um den Kampf gegen die Uhr in Angriff zu nehmen, als auch an alle Helfer, die für die Zeitnahme und Streckensicherung vor Ort waren. Auf ein Neues am Sonnabend in Falkenberg.
Sonnabend, 05. Juni 2010 - Aufruf an alle Radrennfahrer von Motor Eberswalde Flagge zu zeigen
WICHTIG!!! - Am 26. Juni große Party bei Torsten!!!
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Torsten bei der "Arbeit" - Hoffentlich schaut er
bei seiner Party |
Das Wetter will zwar noch nicht so richtig in Schwung kommen, aber die Planungen zur großen Sommer-Garten-Party bei unserem Abteilungshäuptling Torsten laufen auf Hochtouren. Und um am Ende wegen falscher Planung nicht alleine vor Kisten voller Bier zu hocken oder mit vielen Gästen auf dem Trockenen zu sitzen, wäre es schön, wenn ihr alle eure großen und natürlich vollen Terminplaner rausholt und den 26. Juni ganz dick rot anstreicht, denn da heißt es, auf zu Torsten nach Lichterfelde. Eingeladen sind alle Abteilungsmitglieder aus nah und fern. Mitgebracht werden muss: gute Laune und natürlich viel Zeit, Hunger und Durst; mitgebracht werden kann: die bessere Hälfte, ein Zelt mit Schlafsack und natürlich eine kleine Aufmerksamkeit für den Gastgeber. Ach ja, einen Anlass gibt es auch oder besser gesagt gleich mehrere. Die heimliche Hochzeit vom Torsten im letzten Jahr, sein Geburtstag in diesem, die Hoffertigstellung auf seinem Grundstück und wer weiß was noch alles.
Nun seid ihr also dran, denn um etwas planen zu können (Ihr wisst ja, Planung ist der Versuch, den Zufall durch Irrtum zu ersetzen), würde Torsten gerne wissen, wer mit wem kommt. Also lasst euch nicht lange bitten und gebt dem Chef ein JAAAAAAAAAAA. Für die richtige musikalische "Untermalung" sorgt im Übrigen wieder unser alter Rocker Karl mit seiner Band. Für diejenigen, die von weiter weg kommen, gibt es die Möglichkeit ein Zelt aufzuschlagen oder in der wirklich günstigen Pension im Ort zu nächtigen - Ihr seht also, es gibt keine Ausreden.
Die Telefonnummer von Torsten sollte bekannt sein. In Erwartung vieler Zusagen, ist der heiße Draht ab sofort geschaltet. Ein kurzer Kommentar unter diesem Bericht tut das selbige. Los gehn soll es im Übrigen, wenn ich mich richtig erinnere, am frühen Abend, um dann bis in die laue Nacht hinein zu feiern. Genaue Uhrzeit wird nachgereicht ;-)