Von Comebacks und Plattfüßen
Regen und Wind beherschten auch das Flitzerrennen auf dem Flugplatz von
Groß Dölln und den Frühjahrsklassiker
Berlin-Bad Freienwalde-Berlin Anfang April. Beim Rundenwirbel
in Dölln gingen bei den Jedermänner Felix und Torsten an den
Start. Die Kräfte im Feld waren so gleichmäßig verteilt,
dass sich kein Fahrer entscheident absetzen konnte, auch nicht der Eberswalde
Felix, welcher in der letzten Runde noch einmal einen
Ausreißversuch wagte und 100 Meter vor dem Ziel
eingefangen wurde und in der Endabrechnung auf dem 5. Platz landete.
Torsten rollte am Ende des Feldes über die
Ziellinie. Ähnlich erging es unserem Jugendfahrer Danny. Während sich im Jugendfeld zwei Gruppen
erfolgreich absetzten konnten, bereitete sich das geschlagene Feld auf den
Endspurt vor. Ende der letzten Runde versuchte es auch Danny, sich noch
einmal vom Feld abzusetzen, wurde jedoch alsbald wieder geschluckt und fiel
durchs Feld zurück und spielte in der Endabrechnung keine Rolle mehr.
Der Versuch war achtenswert, jedoch im nachhinein hätte sich Danny doch
eher auf seinen Antritt verlassen sollen. Im Seniorenrennen startete
Maximilian Rathke nach einem Jahr Jedermannerfahrung sein Comeback in der
Lizenzklasse der Senioren. Ein gut besetztes Feld mit "Senioren" ab 40 Jahre
machte sich auf den Weg, ein verdammt schnelles Rennen hinzulegen. Neben
Maximilian war auch unser Neuzugang Andreas Haertel mit dabei. Beide konnten
sich im Feld behaupten und am Ende stand ein 43-er Schnitt und für
Maximilian (siehe Foto) ein 19. Platz auf dem Papier. Ein gelungenes
Comeback. Als letztes musste unser Männerfahrer Dirk an den Start des
KT,A,B,C-Rennens. Doch die Form reichte noch nicht aus, um den vielen
Angriffen der KT- und A-Fahrer Parollie zu bieten und so schied er nach
einigen harten Runden aus dem Rennen aus.
Dass die Entscheidung auszusteigen von Dirk nicht die schlechteste war, zeigte sich am folgenden Tag beim Radklassiker Berlin-Bad Freienwalde-Berlin. Endlich ein reines C-Rennen für die vielen Männerfahrer, welche nicht nebenher Arbeiten sondern nebenher Radfahren. Denn so kam er nach der Spitzengruppe mit dem großen Hauptfeld ins Ziel und hielt im Spurt noch einmal mit rein und erkämpfte sich so einen 29 Platz. Dass es für die Eberswalder Männerfahrer an diesem Tag noch viel besser hätte laufen können, ist eine andere Geschichte. Denn am Start und Ziel im Kaufpark Eiche staunten die anderen Waldstädter nicht schlecht, als bei der Namensnennung der Spitzengruppe des C-Rennens wiederholt der Name Erik Süß viel. Ungläubig schauten sich die Eberswalder an und waren später umso verwunderter, als Erik nicht einmal mehr mit dem Hauptfeld ins Ziel fuhr. Erst gut eine Stunde später erfuhren sie die traurige Wahrheit. In der 12-Mann starken Gruppe sitzend, welche später den Sieg unter sich ausmachte, ereilte Erik am Freienwalder Berg, also in heimischen Gefilden, die Defekthexe - ein Plattfuß - und weit und breit Niemand, der ihm ein Ersatzrad gab. Am Ende stieg er in den Bus vom KT-Team Milram ein und fuhr auf vier Rädern zurück zum Kaufpark Eiche. Seniorenfahrer Maximilian hatte vom Vortag noch dicke Beine und ist auf der Windkante gestorben. Im U-17-Feld setzte sich gleich zu Beginn des Rennens eine Gruppe von 6 Jugendlichen ab, welche ihren Vorsprung von gut drei Minuten bis ins Ziel hielten. Im Spurt des Feldes wurde Danny 9. und somit insgesamt 15. Ein ordendlicher Platz im vorderen Drittel des Feldes.
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