Grundlagenkilometer bei strahlender Sonne, Hagel, Sturm und Regen
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Obligatorisches Gruppenbild an der Coves d'Artà im Jahr 2011 |
by Felix Loepthien
Traditionell zur letzten Februar- ersten Märzwoche zog es einen Teil der Eberswalder Radsportler zum Trainingslager auf die Radsportinsel Mallorca. Schon der erste Blick aus dem stark gebremsten Flugzeug verriet - Sonne pur und weckte die Ungeduld der vom kalten Wetter geplagten Eberswalder. Nun hieß es schnell ins Hotel, die eingepferchten Räder aus den Koffern befreien und die ersten Kilometer im warmen Süden des Kontinents abstrampeln. So befanden sich die Eberswalder schon wenige Stunden nach Ankunft zur ersten Ausfahrt in den Sätteln ihrer Räder. Am Abend gelang dann endlich das erste Treffen mit dem anwesenden Teil der Berliner Vereinsmitglieder. Zur gemeinsamen Ausfahrt am Nachmittag hatte man sich noch verpasst. Auf den obligatorischen Pubbesuch verzichtete die neunköpfige Trainingsgruppe, um den doch verkürzten Schönheitsschlaf aufzuholen. Frisch, ausgeschlafen und durch ein üppiges Büffet genährt traf sich die Gruppe dann zur ersten richtigen Ausfahrt am nächsten Tag. Bei schönstem Sonnenschein wurden in den nächsten Tagen lange Grundlageneinheiten absolviert. Erst im letzten drittel der Woche standen auch die ersten kleineren Berge der Insel auf dem Programm.
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Balkonblick der Drei-Mann-Zimmer-Belegung Max, Torsten und Mib |
Dank der laufenden Videokamera und der geführten Interviews verlor manch Sportler mehr Puste durch Gelaber als durch Pedalieren. So wurde die Anfahrt zum Kloster San Salvador für manch einen dann doch noch länger als erwartet und auch die Klickpedale waren auf einmal fester als sonst. Am Samstag hieß es dann Abschied nehmen von Andreas, Friedhelm und Wolfgang. Die Berliner Abteilung des Trainingslagers überließ den Eberswaldern nun die Insel und nahm die Sonne gleich mit nach Berlin. Die nächsten Tage waren geprägt von zu langen Gesprächen über die Wetteraussichten, Hagel und als dank üblen Winds gar nichts mehr half, trafen die Eberswalder die Entscheidung, im Hotelumfeld ihre Haustrecke etliche Male zu umrunden. Zum Glück gab es auch zwei Ruhetage und etliche Café con leche und heiße Schokoladen versüßten den einen oder anderen Regentag. Nach zwei Wochen blickte die Sonne dann auch ab und zu Mal wieder zwischen den Wolken hervor und bei strahlendem Sonnenschein verließen dann auch unsere Eberswalder Radsportler die Insel. Was jetzt an Form noch nicht aufgebaut ist, kann dann wohl bis zum ersten Cup am 18.3. auch nicht mehr antrainiert werden und so heißt es jetzt erst einmal Regeneration und die Strapazen des Trainingslagers physisch aber auch psychisch verdauen.
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Noch hatten wir gut Lachen - schönstes Wetter in der 1. Woche |
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