Spannender Kampf um die Plätze beim letzten Barnim-Cup der Saison 2011
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Der Kampf des Tages - Ingolf Fix und Stefan Ebert fighten um
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by mib
Die Radsportabteilung von Motor Eberswalde hat zum letzten Barnim-Cup der Saison 2011 geladen und 23 Aktive folgten dem Ruf zur späten "Stund". Nicht, dass das Rennen im Dunkeln stattgefunden hätte, sondern vielmehr zu einem Zeitpunkt, zu dem mit dem Kriteriumsklassiker "Rund um Wriezen" am Tag der Einheit längst die Straßensaison in unseren Gefilden offiziell beendet wurde. Daher erstaunte es nicht, dass neben den unverwüstlichen Sportlern in Rennkluft auch einige "Aktive" in Zivil dem letzten Cup beiwohnten. Pünktlich um 10 Uhr ging es also bei noch trockenem, aber sehr kühlem Wetter auf die Strecke. Während die Männer für ihre Bummelei beim vorletzten Barnim Cup drei Strafminuten aufgebrummt bekamen, ließen es die Senioren sofort so richtig krachen. Noch nicht einmal zwei Kilometer waren unter die Reifen genommen, als die erste Attacke vom Eberswalder Ingolf Fix am Golzower Hügel gesetzt wurde. Während man sich hinten unverständlich ob des frühen Angriffs anschaute, nahm Widersacher Stefan Ebert seine Beine in die Hände und jagte dem Ausreißer nach und schloss wenig später auf. Kilometer um Kilometer vergingen, in denen die Mannen hinten versuchten, das Loch noch einmal zu stopfen. Jedoch schienen sie sich nur selber auseinander zu fahren und gaben bis auf Frank Schwabe, der den Sprung zu den Flüchtigen noch schaffte, vorerst auf.
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Männer und Senioren zusammen bei der Jagd nach den Ausreißern |
Die Männer fuhren ein schnelles, gleichmäßiges Rennen und schienen sich nicht noch einmal der Schmach aussetzten zu wollen, dass die Senioren ein schnelleres Rennen fahren als sie, die Jungspunde. So kam es hinter dem Werbellinsee zum Zusammenschluss der beiden Felder und man nahm gemeinsam die Jagd nach den Ausreißern auf. Im Auto warm und ausgeruht sitzend, sah es lange so aus, als ob die frühe Attacke von Fix, Ebert und Schwabe von Erfolg gekrönt werden sollte, zumindest was den Tagessieg anging. Doch irgendwann schwanden auch bei den Angreifern die Kräfte und die ersten Männer fanden den Weg zur Spitze. Der Joachimsthaler Berg und dessen Verlängerung um die Kurve auf die Hauptstraße führend, zerriss das Feld dann vollends. Letzte Körner wurden auf die Straße geschmissen, um den Anschluss zum Feld doch noch einmal herzustellen. Doch der Topf war bei einigen leer und so ließ jede weitere Attacke einzelne Fahrer, wenn auch nur um Meter, die letztlich jedoch entscheidend waren, zurückfallen. Den Sieg des Tages machte am Ende nun doch eine kleine Gruppe von Männerfahrern unter sich aus und das Kräfteverhältnis zwischen Jung und Alt war wieder hergestellt. Ganz oben stand mit Volker Greven - so munkelt man - ein Tagessieger auf Ansage. Hinter ihm reihten sich Alexander Tiedtke und David Jachwitz ein. An der Gesamtwertung bei den Männern konnte dieser Erfolg indes nichts mehr ändern und so stieg Thomas Altmann vor Renè Damitz und Oliver Schulz (vertreten durch Spdf. Maier) auf das virtuelle Treppchen. Den Kampf um den Tagessieg bei den Senioren konnte keiner der frühen Ausreißer für sich entscheiden. Mit Michael Winselmann gewann ein Sportfreund, den man selten in vorderster Front sieht. Seine Kräfte schonend, fuhr er immer im Schutz der Gruppe, hatte dann aber den richtigen Riecher für die erfolgbringende Attacke kurz vor dem Ziel. Hinter ihm konnte sich Stefan Ebert zwar den zweiten Platz in der Tageswertung sichern, doch Ingolf Fix klebte wie ein Kaugummi an seinem Hinterrad und sicherte sich mit dem dritten Tagesrang den heiß umkämpften zweiten Platz hinter Frank Schwabe in der Jahreswertung. Um einen Punkt hielt er den Gesamtdritten Stefan Ebert auf Distanz. So sicherte sich Motor Eberswalde sowohl in der Männerwertung als auch in der Seniorenwertung den zweiten Rang in der Jahreswertung. Ein hervorragendes Ergebnis zu welchem wir gratulieren.
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Gruppenbild nach dem Rennen - Es ist geschafft, die
Straßensaison |
Während das Rennen noch trocken über die Bühne ging, zeigte sich der Wettergott bei der anstehenden Siegerehrung und Grillstunde nicht von seiner besten Seite. Und so schickte er leichten Nieselregen auf uns hinab. Doch da Radfahrer hart im Nehmen sind, konnte sie dass nicht davon abhalten, dass Buffet bis zum letzten zu plündern. Unser Dank geht hier an alle, die dazu beigesteuert haben, dass wir nicht mit leerem Magen die Saison beenden mussten. Also danke an Andreas Haertel, Florian Fernow, Familie Tiedtke und Familie Ebert - es war wie immer lecker.
Nun ist es also geschafft, die Straßensaison auch im Landkreis Barnim zu Ende und wieder ist ein Jahr Barnim-Cup Geschichte. Es war ein spannendes von hochkarätigen Trainingsrennen getragenes Jahr, welches wieder ohne Zwischenfälle unter die Räder genommen wurde. Wir bedanken uns bei allen Aktiven und insbesondere bei den Helfern, die die Cup-Serie am Leben halten, denn es ist eine Veranstaltung von Radsportler für Radsportler gemacht. Eine kleine Familie mit Gesichtern, die man seit Jahren kennt, wo ab und an mal der eine oder andere abtaucht, neue "Familienmitglieder" auftauchen und fast vergessene "Angehörige" nach Jahren der Abstinenz wieder eingreifen. Wir wünschen euch alle eine erholsame Pause, in welcher ihr Lust auf die neue Saison schöpft und freuen uns schon heute darauf, euch wieder beim Barnim-Cup 2012 begrüßen zu dürfen.
P.S. Jahreswertung und Bilder vom letzten Cup werden nachgereicht.
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Kommentare:
(1) von: Felix Loepthien am: Sonntag, 09.10.2011 (Löschen)
So ein schöner Artikel. Danke Michaela. Ich bin schon fast zu Tränen gerührt :-)