Freitag, 14. September 2012

56. Rollbergrennen in Berlin-Neukölln - Andreas Montag landet auf 17. Rang

by René Damitz

Pünktlich um 12.30 Uhr und bei widrigem Regenwetter schickte der 101-jährige Ehrenvorsitzende der NRVg. Luisenstadt, Alfred Witte, die Elite C-Fahrer auf die 2,1 Kilometer lange Runde. Und ich war einer  von diesen. Kurze Zeit später starteten die B-Fahrer, bevor dann das hochkarätige Feld der KT- und A-Fahrer sich auf die Jagd der rund 30 Mann starken C-Spitze machten. Unter den KT- und A-Sportlern waren auch der Österreicher Lars Pria oder Vorjahressieger Arne Kenzler zu sehen. Ebenso schickte das LKT Team Brandenburg neun Athleten ins Rennen. Auch das Team RaiKo-Stölting um den Ex-Milram-Profi und amtierenden Berliner Meister Björn Schröder wollten sich den prestigeträchtigen Berlin-Klassiker nicht entgehen lassen. Und Univega war auch zahlreich vertreten mit Pohl, Tiedke u.s.w. Das C-Feld fiel nach ca. 5 Runden vollends auseinander. Ich fühlte mich gut und fuhr in der Spitzengruppe mit. Auch konnte ich ein paar Wertungspunkte ergattern, die mir aber nicht von Nutzen sein sollten. Ungefähr 15 Runden lang konnten wir uns behaupten, bevor das große Feld der KT- und A-Elite uns einholte. Es waren noch 35 Runden zu fahren, um die Gesamtdistanz von 105 Kilometer zu komplettieren.
Nun nahm das Rennen richtig Fahrt auf, keines der Teams wollte sich die Blöße geben und versuchte dem Feld davon zufahren. Schlussendlich schaffte eine neun Fahrer große Gruppe sich abzusetzen. Ich fuhr dann eine ganze Weile im Hauptfeld mit, bis ich das Rennen durch einen Reifenschaden beenden musste. Da das C-Feld noch extra gewertet wurde war das Ausscheiden umso ärgerlicher, da ich um den Podiumsplatz mitgefahren bin.
Runde um Runde fuhr die Spitze dann einen größeren Vorsprung heraus, bis der Rennsprecher zehn Runden vor dem Ende des Rennens durch die Lautsprecher verkünden konnte, dass alle neun Fahrer einen Rundengewinn erzielt haben. Es folgten ereignisreiche Runden in der Schlussphase des Rennens: überrundete Fahrer versuchten durch einen Ausriss noch eine Platzierung unter den Top10 zu erzielen; andere Fahrer, die um den Sieg fuhren, wollten es nicht auf einen Spurt ankommen lassen und versuchten ihr Glück. So wurde in den letzten Runden nochmals das Tempo deutlich erhöht. Der Anstieg in der Flughafenstraße musste für sämtliche Tempoverschärfungen herhalten, und selektierte das Feld weiter.  Schlussendlich konnten keine Einzelfahrer und kein Team dem Feld mehr entrinnen.

Am Ende des Anstieges in der Flughafenstraße war das Ziel. Der Sprinter Steffen Radochla konnte sich im Spurt behaupten und fuhr seinen ersten Saisonsieg ein. Auf Platz zwei fuhr der 19-jährige Maximilian Bohrmann (LKT Team Brandenburg). Dritter wurde der Luisenstädter Marcel Kalz.

Auch für Eberswalde am Start war Andreas Montag, jedoch in der Seniorenklasse. Und wie wir wissen, wird auch in dieser Klasse nicht gebummelt. Viele Angriffe bescherten schnelle Runden. Am Ende reichte es für Andreas Montag für den 17. Platz. Herzlichen Glückwunsch.

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