Montag, 13. April 2009

Eberswalder schlagen zu - Gute Ergebnisse beim Barnim-Cup

Endlich scheint der Knoten geplatzt. Nicht nur die Eberswalder Senioren, sondern auch die Männer glänzen mit gutem Ergebnis beim 2. Barnim-Cup-Rennen. Bei schönstem Wetter, wenn auch noch morgendlich frisch, stand mit 33 Fahrern ein ansehnliches Feld am Start in Tiefensee. 70 Kilometer im stetigen "Auf und Ab" waren zu bewältigen. Wie immer machten sich zuerst die Senioren auf den Weg. Unter den 22 Fahrern versteckten sich jedoch noch zwei junge Männer, die erst einmal ihre Form antesten wollten sowie zwei Frauen, die hofften, möglichst viele Kilometer im Renntempo sammeln zu können. Letztere Hoffnung war schnell dahin, denn bereits vor Prötzel, d.h. nach knapp 15 km, kam die jagende Männergruppe von hinten angeflogen. Einige der 11 Männer erzählten nach dem Rennen, dass sie die "Hetzjagd" nur auf dem letzten Nagel überstanden haben und glücklich waren, dass nach dem Anschluss ans Seniorenfeld erst einmal durchgeatmet wurde. Doch lange hielt diese Atempause nicht an. Bereits in Richtung Schulzendorf fielen die ersten Fahrer, darunter auch die beiden Frauen, dem Renntempo und insbesondere der berüchtigten Kante im hintern Feld zum Opfer. Es bröckelte. Der letztendliche Schnitt zwischen der Spitzengruppe und den Verfolgern wurde auf der Windkante Richtung Frankfurt vollzogen. Volles Rohr ging es wie an einer Perlenkette aufgereiht zur Abfahrt Strausberg. Dabei teilte sich das Feld. Es "überlebten" 8 Männer und 5 Senioren.

Die Eberswalder Männer hatten sich vorgenommen, das Rennen weiterhin schwer zu machen und den Sprintern im Feld den Zahn zu ziehen. Doch diese bissen sich über alle Hügel hinweg bis zum Ende am Hinterrad durch. Ein letztes Aufbäumen durch den Eberswalder Erik Süß, der einige Kilometer vor dem Ziel noch einmal eine letzte Attacke lancierte, sollte zwar für ihn selbst erfolglos bleiben, aber vielleicht ein Stück mehr dazu beigetragen haben, dass am Ende nicht alle nominellen "Sprinter" noch genug Körner hatten, um das Rennen für sich zu entscheiden. So gewann am Ende zwar der im Barnim-Cup zu den Sprintern zählende Strausberger Thomas Altmann, doch dahinter schlugen sie zu, die Schwarz-Orangen. Als Gesamtzweiter und somit Sieger bei den Senioren jagte Uwe Rosenkranz mit einer Radlänge Vorsprung vor dem Drittplatzierten Männerfahrer Peter Fischer und dem Gesamtvierten Andreas Ihde über die Ziellinie. Somit holten die Eberswalder den Sieg bei den Senioren und Platz 2 und 3 bei den Männern. Ein herausragendes Ergebnis, an welches wir uns gewöhnen könnten ;-). Der 2. Platz bei den Senioren ging um Reifenbreite an Klaus Thiele (PSV Neubrandenburg), der sich damit gegen den Drittplatzierten Torsten Riedel (RV Iduna Berlin) durchsetzte. Wenig später traf auch die zweite kleine Gruppe ein und sprintete um die letzten zu verteilenden Punkte bei den Senioren. Nach und nach kamen auch die Rennfahrer ein, bei denen die Kraft noch nicht ausreichte, um sich in einer der beiden Gruppen festzubeißen. Am Ende gab es für die Sieger einen Pokal als Belohnung für die Strapazen, aber auch die anderen Starter sind am Ostersonnabend nicht leer ausgegangen. So leerten wir gemeinsam zwei große Rhabarberkuchenbleche und drei Isokannen Kaffee und freuen uns schon auf das 3. Barnim-Cup-Rennen am kommenden Sonnabend in Neuendorf bei Parstein.  

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