Besuch vom ehemaligen Vereinsmitglied Marcel Fischer, der in diesem Jahr beim KT-Team Nutrixxion Sparkasse fährt
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Die Senioren Torsten Riedel und Uwe Rosenkranz retten sich
vor |
Zur großen Freude seiner früheren Sportkameraden hat Marcel Fischer mal wieder bei seinem ersten Radsportverein vorbei- geschaut und locker das 5. Barnim-Cup-Rennen über 95 km in seine Trainingsrunde eingebaut. Mit ihm am Start standen 29 sieghungrige Kämpfer, die sich über den profilierten Rundkurs über Britz-Lichterfelde-Altenhof-Britz insgesamt drei mal "hinwegquälen" wollten. So geschah es dann auch. Die Senioren, wie immer mit Zeitvorsprung vorneweg, ließen die Beine nicht lange hängen. Bereits am Lichterfelder Stich hatten so einige hinten am Schwanz Mühe, dem angeschlagenen Tempo zu folgen, fingen sich aber und konnten zumindest bis zum Altenhofer Berg den Anschluss halten. Dann jedoch war es um die ersten Mitstreiter geschehen, denn der Zug vorne flog geradezu den Berg hinauf. Während also vorne so mancher Senior ums Überleben kämpfte, setzten sich hinten bei den Männern drei Fahrer ab und hatten sich den Anschluss an das Seniorenfeld, welches mit fünf Minuten Vorgabe gestartet war, als Ziel gesetzt. Das dieser Angriff wohl richtig gesessen haben muss, bewiesen die Aussagen nach dem Rennen, denn hörte man aus mehreren Mündern, dass an ein Hinspringen bzw. Zufahren im Moment der Attacke gar nicht mehr gedacht wurde, denn dafür reichte der Sauerstoff im Gehirn nicht mehr aus. So also fuhren Andreas Ihde (Eberswalde), Philipp Hennig (Strausberg) und der neogrün-schwarze "Pacemaker" Marcel Fischer (Nutrixxion Sparkasse) mit schnellstem (zumindest für die beiden Erstgenannten) aber stetigem Tempo dem Zwischenziel "Seniorenfeld" entgegen. Etwas mehr als eine Runde mussten die Drei für den Anschluss kämpfen. Bei der zweiten Überfahrt des Altenhofer Berges saßen sie dann endlich im kleinen Seniorenfeld und konnten in deren Windschatten mal wieder richtig durchatmen.
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Die Eberswalder verkauften sich gut, nur Philipp
Hennig (Straus- |
Da der Atem bei einigen Senioren nicht mehr reichte, bildete sich hinter
der Spitze eine zweite Gruppe, die alsbald vom Männerfeld aufgefahren
wurde. Dort zeigten alle noch mal Zähne und verbissen sich an den
"jungen" Waden. Vorne hingegen setzten sich mit Uwe Rosenkranz (Eberswalde)
und Torsten Riedel (Iduna Berlin) zwei typverwandte Renner ab, denn beide
können einen ordentlichen Strich fahren, bei dem so manchen
schon am Hinterrad schwindlig würde. Ein mutiger
Angriff, der neben starken Beinen auch immer wieder gegenseitigen
Zuspruch erforderte, wurde am Ende mit einem Siegsprint belohnt, welchen
Torsten Riedel, dem Atem des Verfolgerfeldes schon im
Nacken, für sich entscheiden konnte. Auf dem 2. Platz kam
Mitausreißer Uwe Rosenkranz ein und Michael Winselmann
(Weltraumjogger Berlin) sicherte sich aus der auf den letzten Metern noch
zersprengten Gruppe den 3. Rang. Auch der Sieg bei den Männern wurde
aus dieser Gruppe ausgefahren. Während sich unser "Gastprofi" Marcel
Fischer zugunsten seiner beiden Mitausreißer aus dem
Endkampf raushielt, versagten dem Eberswalder Andreas Ihde auf den
letzten Kilometern die Kräfte. So konnte er dem Antritt vom
Strausberger Philipp Hennig nichts mehr entgegensetzten und beugte
sich dem Wunsch seines Körpers nach Ruhe und rollte als
zweiter Männerfahrer nur noch über die Ziellinie. Gute 5 Minuten
später und somit den Ausgangsabstand gehalten, sprintete das
Männerfeld unwissend noch um Platz 3, denn wusste vorher niemand, dass
Marcel sich nicht in die Wertung einmischt. Umso größer war bei
der Siegerehrung dann bei Peter Fischer (Eberswalde) die Freude, als er als
Drittplatzierter aufgerufen wurde. So hatte die Schinderei wenigstens
für ihn noch einen leicht süßen Beigeschmack.
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Marcel hält sich aus dem Spurt raus |
Somit ging das längste Rennen der Barnim-Cup-Serie für die Eberswalder erfolgreich zu Ende, auch wenn uns der Sieg in beiden Klassen verwehrt geblieben ist. Das sechste Rennen steht bevor und verlangt am 23.05. ganz und gar die individuelle Stärke eines jeden ab, den das erste Zeitfahren über 21 km steht auf dem Plan. Besonders bei den Senioren scheint sich ein spannender Mehrkampf anzubahnen. Neben den Eberswaldern Karl Haak, Carsten Lindström und Rainer Falke, welcher übrigens beim oben beschriebenen Rennen eine super Vorstellung abgeliefert hat, stehen der Frankfurter Reinhard Scheer und der Berliner Torsten Riedel hoch im Kurs. Dazu kommen noch einige Außenseiter, deren Tritt bei guter Tagesform nicht zu unterschätzen ist. Also, ein spannender Kampf gegen die Uhr steht bevor, ihr seid alle herzlich eingeladen, euch mit den Favoriten zu messen.
An dieser Stelle noch einmal einen Gruß an Marcel. Wir hoffen, dich bald wieder bei Einsätzen auf nationaler und internationaler Bühne verfolgen zu können. Wir drücken dir alle die Daumen und schau ruhig mal wieder vorbei, wenn du in der Nähe bist und dein Plan eine "leichte" Trainingseinheit vorsieht ;-)
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