Steri bringt es mit seinem Gästebucheintrag auf den Punkt - Ein stark besetzter, schöner und fairer 13. Barnim-Cup
Leicht gehandicapt, da mich eine ordentlich Erkältung voll erwischt hat, versuche ich wenigstens noch einen kurzen Rennbericht zum vorletzten Barnim-Cup abzuliefern.
Das Wetter zeigte sich von seiner kühlen, zur Freude aller 31 Starter und Helfer am Streckenrand aber zum Glück von seiner trockenen Seite. Während die Senioren mal wieder in Überzahl waren, kämpften die 10 anwesenden Männerfahrer schon vor dem Start hart um eine gemeinsame Abfahrt. Die Ü40er zeigten sich von ihrer gnädigen Seite, bestanden dafür aber ihrerseits auf die voll ausgeschriebene Streckenlänge von 4 Runden à 21 km, denn auch diese wollten die jungen Wilden am liebsten auf 3 Runden kürzen. Dem Nummerngirl zuliebe wurden die ersten Kilometer tatsächlich mal zum Einrollen genutzt und was soll man sagen, danke, es hat geholfen. Nach dem "Warmfahren" folgten immer wieder Angriffe, doch keiner sollte an diesem Sonnabend von Erfolg gekrönt werden. Selbst der Parsteinberg, den es vier Mal zu erstürmen galt, konnte das Feld nicht auseinanderreißen. Nur zwei Fahrer, ein Senior und eine Frau, mussten frühzeitig die Segel streichen, der Rest kämpfte sich tapfer, teilweise fast bis ins Delirium fahrend wie der kleine Floh Jan Schmidt ;-), durch. Auch der Eberswalder Florian Ebert musste mehrmals heftigst ermahnt werden, den Hintern zu heben und sich richtig zu quälen, um den Anschluss nicht zu verlieren. Eine erfolgreiche Taktik, wie sich nach 84 km herausstellte, denn er kam mit dem Feld im Massenspurt an und bedankte sich nach dem Rennen bei den ihn verbal attackierenden Mitstreitern. Das Nummerngirl setzte die letzte Attacke, musste den Sieg aber doch der männlichen Konkurrenz überlassen und so stürmten bei den Männern Fabian Pohl (Team Isaac Torgau) vor Philip Hennig (RSC Strausberg) und Volker Greven (Radteam Cöpenick) über die Ziellinie. Damit sicherte sich Hennig fast schon den Gesamtsieg in der Barnim-Cup-Jahreswertung, denn nun führt er, ein Cup vor Schluss, mit 7 Punkten Vorsprung vor seinem Vereinskollegen Thomas Altmann. In den Kampf um den 3. Gesamt-rang können nun noch die beiden Eberswalder Andreas Ihde und Erik Süß sowie der BRC Semper-Fahrer Jörn Hoffmann eingreifen. Bei den Senioren sicherte sich Gerhard Wegner vor Torsten Riedel (beide RV Iduna Berlin) und Carsten Nielsen (Eberswalde) den Tagessieg. Damit konnte Nielsen, der mit vier dänischen Seniorenfahrern Verstärkung mit zum Rennen brachte, für die Gesamtwertung gegen Michael Winselmann (Weltraumjogger Berlin) punkten, der als achtbester Ü40er die Linie überfuhr und somit knapp am Ehrenpunkt vorbeischrammte. 49:44 steht es nun im Kampf um den Sieg, wobei sich mit Torsten Riedel nun noch ein Renner einmischen kann, denn mit 43 Zählern kann auch er theoretisch immer noch vom Gesamtsieg träumen. Auf dem Treppchen stehen sie aber alle drei schon mal, nur die Höhe muss noch ausgefahren werden, denn von hinten droht keine Gefahr mehr.
Ein spannender und hoffentlich trockener Saisonabschluss steht uns am kommenden Sonnabend bevor. Auf Grund einer Straßenvollsperrung in Richtung Eichhorst werden wir die altbekannte und geliebte "Altenhofrunde" fahren. Die Diskussion über die Rundenanzahl kann vor dem Rennen ausgetragen werden ;-) - nein Spaß beiseite, wir denken zwei Runden reichen zum Saisonausklang, dass sind dann etwa 65 Kilometer. Wir freuen uns auf euch und bringt etwas Zeit und ein paar Sonnenstrahlen im Gepäck mit, denn Grillmeister Andreas Haertel möchte zum diesjährigen Cup-Ausklang wieder die Grillzange schwingen.
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