14. Barnim-Cup beendet die Straßensaison 2009
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Warm eingepackt bewältigten die Tapfersten auch den
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Es ist geschafft, die Sektkorken können knallen und der Rennhobel kann in den Winterschlaf geschickt werden, natürlich erst nach der obligatorischen Jahreswäsche und dem liebevollen Einwachsen und Polieren des Rahmens und der Anbauteile. Der 14. Barnim-Cup beendete am zurückliegenden Sonnabend nun endlich auch für uns Eberswalder die Straßensaison 2009. Die Folgen der unangenehmen kühl-feuchten Witterung der letzten Tage, ja fast Wochen, fesselte einige Aspiranten auf vordere Platzierungen in der Gesamtwertung ans Bett. Diejenigen, die es nicht ganz so arg getroffen hat bzw. diejenigen, die das Schlimmste schon hinter sich hatten, kamen zum letzten Cup zum Helfen, Schauen und Feiern, und die Tapfersten, die die Saison noch nicht wegen Krankheit, Formtief, Motivationsmangel o.Ä. beendet haben, stürzten sich am Sonnabend pünktlich um 10.00 Uhr ins letzte Trainingsrennen. Zwei Runden Altenhof, also noch einmal 65 km voller Qualen für die Männer- und Seniorenfahrer, die wieder gemeinsam auf die Strecke gingen. Man merkte, warm in einem der Begleitfahrzeuge sitzend, dass die Saison ihre Spuren hinterlassen hat. Die Sportler schienen müde und angeschlagen. Lange dauerte es, bis überhaupt jemand den Mut fasste, eine Attacke zu wagen. Während also in der erste Reihe immer wieder versucht wurde, erfolgreich einen Angriff zu lancieren, wurden hinten Spielchen um den Gesamtsieg gewagt. Torsten Riedel (RV Iduna Berlin), immer bewacht von Carsten Nielsen (Motor Eberswalde), öffnete ein Loch zum Feld und wollte dann, mit einem harten Antritt den Gesamt-führenden Carsten Nielsen stehen lassen und nach vorne springen. So der Plan. Doch alles Geplänkel half nicht, der Rückstand wurde immer größer und vorne wurde so langsam das Tempo verschärft. Carsten Nielsen behielt die Nerven und Torsten Riedel bekam langsam kalte Füße und schloss das Loch mit den beiden Eberswaldern Carsten Nielsen und Rainer Falke am Hinterrad. Sein Plan war gescheitert. Die erste Runde näherte sich ohne Fahrerverlust dem Ende. Doch dann, am Zielstrich noch am Feld klebend, scherte Karl Haak (Motor Eberswalde) aus und beendete den Cup und seine Saison. Keine Lust, keine Kraft, keinen Ehrgeiz mehr - wer kann es ihm verdenken?
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Grillmeister Andreas Haertel und Karl Haak bei der Arbeit |
Während also die Mannen auf dem Rad noch eine Runde abspulen mussten, widmeten sich Karl Haak und Andreas Haertel dem Grill. Beim Blick ins Auto vom Letztgenannten konnte man wieder eine logistische Meisterleistung bestaunen, denn neben dem Standgrill, der Grillkohle, dem Feuerlöscher, den großen Kisten voll Fleisch, Baguettes, Kartoffelsalat und sonstigen Leckereien sowie diverser Grillutensilien, fand auch noch sein Rennrad darin Platz, welches jedoch auf Grund einer heftigen Erkältung des Besitzers und dem daraus resultierenden Abraten einiger Sportfreunde, an diesem Sonnabend doch nicht zum Einsatz kam. Während also Karl Haak und Andreas Haertel für den Spaß danach sorgten, sorgten im Rennen einige Sportler dafür, dass es doch noch ein wenig wehtun sollte. Den Angriffen kurz vor und am Altenhofer Berg fielen dann auch Rainer Falke und Maximilian Rathke zum Opfer, während Torsten Strenge und Ingolf Fix (alle Motor Eberswalder) mit letzter Kraft noch einmal ein entstandenes Loch schlossen und somit das schlimmste Überstanden hatten. Die rote Nummer für den kämpferischsten Fahrer ging an diesem Tag zweifelsfrei an Jan Schmidt (Team Helle Mitte Berlin), doch weder seine noch die Antritte einiger anderer Konkurrenten konnten an diesem Tag noch für eine Vorentscheidung sorgen und so schoss am Ende eine kompakte Gruppe um die letzte Kurve und fuhr den Sieg im Sprint aus. Überlegen gewann diesen Thomas Altmann (RSC Strausberg) vor Bernd Poethke (Radteam Cöpenick) und Sascha Schneider (Borgsdorf). Bei den Senioren sicherte sich Torsten Riedel (RV Iduna) den Sieg. Auf den Plätzen landeten Ingolf Fix (Motor Eberswalde) und Gerhard Wegner (RV Iduna).
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Bilderrätsel: Wer ist der dritte Mann? Siegerbild Barnim-Cup
2009 |
Nun ging es für den WA ans Rechnen und für die anderen ans Schlemmen. Würstchen, Hänchenstücke, Baguettes, Salat, leckerer selbstgepresster Apfelsaft und heißer Kaffee standen auf der Menükarte. Nachdem alle Renner warm eingepackt und gesättigt waren und die obligatorischen Fachsimpeleien zum Saisonende vollzogen waren, schritten wir zur Siegerehrung. Erst die Tageswertung, deren Ergebnisse weiter oben bereits stehen, gefolgt von der hart umkämpften Jahreswertung. Und ja, wir Sportler vom SV Motor Eberswalder haben nach 2005 endlich wieder den Wanderpokal der Senioren geholt. Carsten Nielsen setzte sich mit 53 Punkten und somit mit 2 Zählern Vorsprung vor Torsten Riedel (RV Iduna) durch, der den drittplatzierten Michael Winselmann (Weltraumjogger Berlin), wegen Krankheit ans Bett gefesselt, noch auf der "Ziellinie" abfangen konnte. Bei den Männer glückte dieser Clou nicht mehr. Um einen Punkt musst sich der Tagessieger Thomas Altmann seinem Vereinskollegen Philip Hennig vom RSC Strausberg beugen. Der dritte Platz in der Jahreswertung ging an den Eberswalder Andreas Ihde vor seinem Vereinskollegen Erik Süß. Wir gratulieren allen Siegern und Platzierten, aber auch allen anderen Teilnehmern der Barnim-Cup-Serie, die sich meist genauso geschunden haben wie die Führenden. Ein schönes Barnim-Cup-Jahr mit fairen und hochkarätigen Trainingsfahrten liegt hinter uns und ein hoffentlich genauso sportliches vor uns. Wir wünschen allen Sportfreunden in nah und fern einen erholsamen Saisonausklang. Wir freuen uns darauf, euch auch im nächsten Jahr wieder beim Barnim-Cup zu quälen ;-)
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Kommentare:
(1) von: !!! am: Montag, 19.10.2009 (Löschen)
Sie machen das gut Herr Haak! Sie sind der Beste!!
(2) von: Teubel am: Donnerstag, 22.10.2009 (Löschen)
Vielen Dank im Namen des "Team Helle Mitte" an alle Waldstädter für den Cup und die tolle Organisation auch in diesem Jahr. Wir hoffen im nächsten Jahr etwas öfter an dieser schönen Veranstaltung teilzunehmen.
(3) von: Hal am: Dienstag, 24.11.2009 (Löschen)
Das ist Andreas Haertel